Beeindruckende Bilanz der freiwilligen Helfer
BEZIRK FREISTADT. Zu 2363 Einsätze, darunter 280 Brandeinsätze, alarmiert wurden die freiwilligen Helfer der 75 Feuerwehren in den 27 Gemeinden im Bezirk. Diese beeindruckende Leistungsbilanz präsentierte Bezirks-Feuerwehrkommandant Franz Seitz und sein Team bei der Bezirkstagung im Salzhof.

Insgesamt haben die Florianis im Bezirk 31.611 Einsatzstunden geleistet. 64 Menschenleben konnten gerettet und 13 Tiere aus Notlagen befreit werden. Kaum ein kein Tag vergeht, an dem nicht Verletzte zu retten, eine Unfallstelle zu räumen, ein Brand zu löschen, ein Tier zu bergen oder Umweltschäden zu vermeiden sind. Die Einsätze sind aber nur die nach außen sichtbare Spitze des Leistungsspektrums. Nur rund ein Zehntel der von der Allgemeinheit sichtbaren Arbeit der Feuerwehren erfolgt im Einsatzdienst. Der Mammutanteil der ehrenamtlich aufgewendeten Stunden dient dazu, das System nachhaltig zu sichern. Dazu gehören die Jugend- und Nachwuchsarbeit, die Aus- und Weiterbildung, die Eigenmittelaufbringung, die Wartung, Instandhaltung und Verwaltung sowie die Abwicklung von Leistungsprüfungen und Bewerben.
Noch funktioniert das ehrenamtliche Miteinander
Die 75 Feuerwehren im Bezirk Freistadt führen 6722 aktive Mitglieder, 2163 Mitglieder der Reserve und 787 Jungfeuerwehrmitglieder. „Gemessen an der Einwohnerzahl hat unser Bezirk mit 14,7 Prozent die höchste Dichte an Feuerwehrmitgliedern in Oberösterreich. Jeder Siebte ist ehrenamtlich bei der Feuerwehr“, informierte Oberbrandrat Franz Seitz.
Bestmöglich vorbereitet für neue Aufgaben und Herausforderungen
Der Einsatzalltag verändert sich laufend. Der technische Fortschritt steht nicht still. Neue Technologien, wie Elektrofahrzeuge, Photovoltaikanlagen, Baustoffe und Baumaterialen, neue Materialien im Möbelbau, neue haustechnische Anlagen wie Wohnraumlüftungen, neue Tunnelanlagen und Unterflurtrassen bringen neue Gefahren und Herausforderungen mit sich. Daher braucht es stetig neue Technik und Taktik bei der Feuerwehr, um Schadensfälle zu beherrschen sowie Gesundheit und Leben von Mensch und Tier zu schützen und zu retten. Neben regelmäßigen Übungen und Schulungen innerhalb der eigenen Feuerwehr haben 1260 Einsatzkräfte Lehrgänge und Weiterbildungen auf Bezirksebene und in der Landes-Feuerwehrschule absolviert.
Dank für verdienstvolles Wirken
Von Landesbranddirektor-Stellvertreter Robert Mayer mit dem Verdienstzeichen des Österreichischen Bundes-Feuerwehrverbandes 3. Stufe ausgezeichnet wurden die Hauptamtswalter Anton Eibensteiner und Heinz Klausner. Bezirkskommandant Franz Seitz hat sich bei Klemens Palser mit der Bezirks-Verdienstmedaille in Gold, bei Jürgen Gratzl mit der Bezirks-Verdienstmedaille in Silber und bei Strahlenschutzstützpunktleiter Erwin Sixt mit der Bezirks-Verdienstmedaille in Bronze für ihre vorbildliche und unermüdliche Arbeit im Dienste der Feuerwehr bedankt. Die Ernennungsurkunde zum Ehren-Oberamtswalter überreichte Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Robert Mayer an Franz Neumüller. Er war von Februar 2006 bis November 2015 Oberamtswalter für Leistungsbewerbe im Abschnitt Pregarten.


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