Die ersten Waldluftbademeister werden ausgebildet
TRAGWEIN/FREISTADT. Im Zuge des touristischen Projektes „Waldluftbaden – Eintauchen in die heilsame Atmosphäre des Mühlviertler Waldes“ startete die Ausbildung „Waldluftbademeister/in“ beim Bildungshaus Greisinghof in Tragwein. Diese Ausbildung ist einzigartig in Europa und wurde vom Tourismusverband Mühlviertler Kernland gemeinsam mit dem Ländlichen Fortbildungsinstitut entwickelt.

16 Teilnehmer haben sich für die Ausbildung angemeldet, welche an unterschiedlichen Orten in der Region Freistadt stattfinden wird. Insgesamt umfasst die Ausbildung 80 Unterrichtseinheiten und beinhaltet unter anderem Themen wie Waldökologie, Regionsgeschichte, die Produktentwicklung und das Thema aus Sicht des Mediziners. Die Ausbildung schließt Ende Oktober mit einem Diplom ab.
Die ausgebildeten Waldluftbademeister werden in den zertifizierten Waldluftbadegemeinden in der Region Freistadt ihre Produkte zum Waldluftbaden anbieten. Die ersten Angebote zum Waldluftbaden sind bereits buchbar und starten im September 2017. Hier haben Interessierte die Möglichkeit, zwischen drei oder fünf Tagen zu wählen. Die Angebote widmen sich drei unterschiedlichen Themen: „Gedankenlos spüren“, „Körper und Geist stärken“ und „Bei dir selbst sein“. Weitere Infos auf www.waldluftbaden.at
Projektkurzbeschreibung: „Mühlviertler Waldluftbaden“ basiert auf einer in Europa einzigartigen medizinischen Feldstudie über die gesundheitlichen Wirkungen von Waldluftbaden die von Dr. Martin Spinka geleitet wurde. Dabei hielten sich zwanzig Probanden über einen Zeitraum von 9 Monaten (4 Jahreszeiten) wöchentlich mindestens 4 Stunden im Mühlviertler Wald auf und diese haben täglich ihren „Wohlfühl- und Gesundheitszustand“ überprüft; subjektiv durch Selbsteinschätzung – wie geht es mir heute? – und objektiv durch eine Messung ihrer Herzratenvariabilität. Der 2. Teil der Waldluftbadestudie beschäftigt sich mit den Orten der Kraft im Mühlviertel: Dazu haben die Geomanten Günter Kantilli und Mag. Wolfgang Strasser eine umfangreiche Studie erstellt und die Mitgliedsgemeinden einer geomantischen Untersuchung unterzogen.


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