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Des mog i owa net! Wenn sich die Mama jeden Tag plagt, frisch, abwechslungsreich und gesund zu kochen und der undankbare Nachwuchs das überhaupt nicht zu schätzen weiß.

Kolumne von Susanne Überegger Foto: Wodicka
Kolumne von Susanne Überegger Foto: Wodicka

Was zum Kuckuck soll ich heute bloß kochen? Jeden Tag die selbe Frage! Und jeden Tag geben die drei Söhne die gleichen Antworten! Kind 1: Lasagne! Kind 2: Erdäpfelnudeln! Kind 3: Spaghetti mit ohne alles! Ha, wenn es doch so einfach wäre...

Leider habe ich feststellen müssen, dass sich unsere Kinder mit den Jahren vom „Allesesser“ zum „Des mog i owa net“-Esser entwickelt haben. Und jedes hat so seine individuellen Vorlieben und Abneigungen, die man als Mutter bitteschön beim Kochen berücksichtigen möge.

Tja, nachdem ich aber gerne neue Rezepte ausprobiere und ich kein Gasthaus mit Speisekarte führe, müssen die Herren Söhne auch mal was essen, das sie noch nicht kennen und das ihnen womöglich nicht schmeckt. Ich zwinge keinen, davon zu essen, aber Extrawürste gibt es auch nicht.

Wem es gar nicht mundet, der bekommt als Alternative Butterbrote und einen Apfel vorgesetzt. Es gibt sicher ungesündere Mittagsmahlzeiten...

Manchmal hilft es, die Speisen derart anzupreisen, als dass sie stark machen und Kinder wachsen lassen, viel Eisen (für das Blut), Beta-Carotin (für die Augen) und Eiweiß (für die Muskeln, dieses Argument zieht bei den Jungs besonders) enthalten. Vielleicht übertreibe ich es aber damit manchmal.

Szene aus vergangener Woche: Der Dreijährige bohrt mit dem Finger in der Nase, begutachtet das zu-Tage-Beförderte und steckt es dann in seinen Mund. Ich: „Hast du gerade den Nasenmann gegessen?“ Darauf das Söhnchen im Brustton der Überzeugung: „Ja, da ist viel Vitamin C drin!“


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