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BEZIRK FREISTADT. Drei Schüler aus dem Gymnasium Freistadt haben sich zusammengeschlossen und die Initiative „Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona – Bezirk Freistadt“ ins Leben gerufen. Sie möchten jenen Menschen im Bezirk helfen, die eventuell zur Risikogruppe zählen, die krank sind oder gerade durch ihren Job (Pflegekraft, Arzt, Polizist) stark belastet sind.

Nachbarschaftshilfe im Bezirk Freistadt Symbolfoto: Wodicka
Nachbarschaftshilfe im Bezirk Freistadt Symbolfoto: Wodicka

Die Fernsehansprache von Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat Johanna Haghofer, Florain Haneder und Sebastian Merten (alle drei Schüler des Gymnasiums Freistadt) motiviert, sich mit jenen solidarisch zu zeigen, die Hilfe benötigen. Deswegen haben die drei als ersten Schritt am Wochenende auf Social-Media den Aufruf gestartet, sich über ein Onlineformular zu melden, wenn man ebenfalls helfen möchte. Außerdem wurde mit den BürgermeisterInnen aus dem Bezirk Kontakt aufgenommen, um einerseits diese Initiative vorzustellen, andererseits um sich mit den Gemeinden beziehungsweise Städten zu koordinieren.

„Sind im Bezirk gut vernetzt“ 

„Grundsätzlich sind wir im Bezirk Freistadt gut vernetzt, da für die meisten Gemeinden die typische Landregel „Jeder kennt jeden“ gilt. Allerdings ist es in solchen Zeiten notwendig, auch an jene zu denken, die man nicht kennt“, sagt Florian Haneder aus St. Oswald über die Beweggründe, die Nachbarschaftshilfe zu initiieren. Die drei haben nicht lange auf HelferInnen warten müssen: „Kaum hatten wir den Link an unsere Mitschüler und Bekannten gesendet, bekamen wir die ersten Einträge in das Formular“, freut sich Johanna Haghofer aus Summerau über die Solidarität.

Um sich an der Nachbarschaftshilfe zu beteiligen, ist es am unkompliziertesten auf Facebook der Gruppe „Nachbarschaftshilfe – Bezirk Freistadt“ beizutreten oder das Formular unter folgendem Link Nachbarschaftshilfe Freistadt auszufüllen. Außerdem sind sie per Mail nachbarschaftshilfe.freistadt@gmail.com oder telefonisch unter der Tel. 0681/10797546 erreichbar.

„Menschen aus dem Bezirk, die ebenfalls helfen möchten, können sich über die verschiedenen Kanäle bei uns melden. Wir kontaktieren dann jene, die sich bereit erklärt haben zu helfen, wenn sich bei uns jemand meldet, der Hilfe benötigt“, erklärt der Hagenberger Sebastian Merten. All jene die Hilfe benötigen oder wissen, dass jemand Hilfe brauchen könnte, sollen sich ebenfalls melden. 

„Stehen wir in diesen herausfordernden Zeiten zueinander und unterstützen wir all jene in unserer Gesellschaft, die darauf angewiesen sind!“, appellieren die drei Gym-SchülerInnen abschließend an die Bevölkerung im Bezirk.

Infos auf Facebook: Nachbarschaftshilfe Freistadt Facebook


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