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BEZIRK FREISTADT. Die von Gym-Schülern initiierte „Nachbarschaftshilfe – Bezirk Freistadt“ zieht eine erste Bilanz. Innerhalb einer Woche sind mehr als 300 Social Media User der Nachbarschaftshilfegruppe auf Facebook beigetreten, mehr als 150 Freiwillige haben sich zum Helfen in ein Online-Formular eingetragen und 50 Hilfseinsätze konnte die Initiative bereits organisieren. 

Die Nachbarschaftshilfe Bezirk Freistadt zieht eine erste erfolgreiche Bilanz. Foto: privat
Die Nachbarschaftshilfe Bezirk Freistadt zieht eine erste erfolgreiche Bilanz. Foto: privat

Die Initiative „Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona – Bezirk Freistadt“, die von drei Schülern des Gymnasiums Freistadt initiiert wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, jene zu unterstützen, die in dieser herausfordernden Zeit Hilfe benötigen, weil sie zur Risikogruppe zählen, krank sind oder durch ihren Job (Verkäufer/in, Arzt/Ärztin, Pflegekraft etc.) stark belastet sind. Die Nachbarschaftshilfe ist per Mail unter nachbarschaftshilfe.freistadt@gmail.com oder telefonisch unter 0681/107 975 46 von 8 bis 20 Uhr jeden Tag erreichbar.

Solidarität ist groß

In der ersten Woche zeigte sich wie groß die Solidarität im Bezirk ist und dass die Nachbarschaftshilfe auch angenommen wird: „Unsere Facebookgruppe hat mittlerweile 300 Mitglieder, in das Online-Formular zum Helfen haben sich über 150 Freiwillige eingetragen und wir konnten schon die ersten 50 Hilfseinsätze organisieren“, bilanziert Johanna Haghofer aus Summerau. „Außerdem konnten wir dem Roten Kreuz Freistadt rund 20 Freiwillige vermitteln, die in Sozialmärkten, bei Essen auf Rädern oder dem eingerichteten „Drive-in“ für Corona-Testabstriche helfen.“

Zusammenarbeit mit lokalen Nachbarschaftsangeboten

Doch nicht nur die „Nachbarschaftshilfe – Bezirk Freistadt“ hat ein Netzwerk an Freiwilligen aufgebaut. Auch in vielen Gemeinden wurden lokale Nachbarschaftshilfen organisiert. „Falls bei uns Menschen anrufen, die Hilfe benötigen und aus einer Gemeinde kommen, wo es bereits eine lokale Nachbarschaftshilfe gibt, leiten wir den Fall direkt an die Gemeinde oder an die zuständige Organisation weiter“, erklärt der Hagenberger Sebastian Merten, der täglich die Telefonhotline der Nachbarschaftshilfe betreut. „Es ist schön zu sehen, wie groß die Solidarität und der Zusammenhalt in den einzelnen Gemeinden, aber auch im gesamten Bezirk ist!“

„An Maßnahmen halten, um bald wieder normales Leben führen zu können“ 

„Bleiben Sie zu Hause und bleiben Sie gesund!“, lautet der Appell in einem Radiospot, den die drei für das Freie Radio Freistadt gestaltet haben. „Nur wenn wir jetzt alle miteinander - egal ob jung oder alt - zu Hause bleiben, unsere sozialen Kontakte auf das Nötigste minimieren und uns allgemein an die Maßnahmen der Regierung halten, werden wir in Zukunft wieder ein normales Leben führen können“, meint Florian Haneder aus St. Oswald. Er hätte dieses Wochenende eigentlich seinen 18. Geburtstag gefeiert, entschloss sich jedoch die Party aufgrund der aktuellen Lage abzusagen. „Da muss man jetzt vernünftig sein, denn die Gesundheit geht definitiv vor“, appelliert Haneder, speziell an seine Altersgenossen.

Durch das Netzwerk an 150 Freiwilligen und den lokalen Nachbarschaftshilfen in den Gemeinden ist es der Initiative möglich den gesamten Bezirk Freistadt abzudecken. „Wenn Sie in die Risikogruppe faDie Nachbarschaftshilfe ist per Mail unter nachbarschaftshilfe.freistadt@gmail.com oder telefonisch unter 0681/107 975 46 von 8 bis 20 Uhr jeden Tag erreichbar.

Die Nachbarschaftshilfe ist per Mail unter nachbarschaftshilfe.freistadt@gmail.com oder telefonisch unter 0681/107 975 46 von 8 bis 20 Uhr jeden Tag erreichbar.


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