Manuela Eibensteiner: „In dieser Zeit brauchen wir Hoffnung und Halt“
FREISTADT. Die Maßnahmen gegen das Coronavirus stellen auch Künstler vor große Herausforderungen. Manuela Eibensteiner, Art-Gallery Kunst & Genuss und Altstadt-Atelier, erzählt, wie es ihr mit der aktuellen Situation geht.

Eibensteiners Altstadt-Atelier, indem sie als Kunsthandwerkerin arbeitet, ist aktuell geschlossen, die Fixkosten bleiben aufrecht. „Als Künstlerin ist man ja immer wieder mit der Frage der finanziellen Absicherung konfrontiert, man lernt damit umzugehen. Man hat ja nie ein fixes Gehalt und muss sich immer wieder Neues einfallen lassen“, sagt Eibensteiner.
Ostermärkte abgesagt
Was sie hart trifft, ist dass die Ostermärkte in der Nähe abgesagt wurden. „Ich produziere seit Jänner Kunstwerke für die Ostermärkte, der Osterschmuck ist nach Ostern natürlich nicht mehr gefragt. Ich werde wohl einiges verschenken und für das nächste Jahr einlagern.“
Aktuell bereitet sich Manuela Eibensteiner auf viele bereits reservierte Ausstellungen im In- und Ausland vor. „Eine grosse Freude bereitet es mir, alte Kleindenkmäler und Statuen vor dem Verfall zu retten. Diese sehr zeitintensive Arbeit hat momentan auch meine volle Aufmerksamkeit. Es freut mich, wenn ich bei Kapellen und Marterl vorbeikomme und sehe, wie sehr diese wieder betrachtet werden. In dieser so schwierigen Zeit brauchen die Menschen Hoffnung und Halt.“
Bierfastenkrippe
Heuer fällt die Osterwache der Bürgergarde aus, die Krippenfreunde Mühlviertel stellen aber die Bierfassfastenkrippe mit Gardefiguren in der Auslage der Art-Gallery Me aus, die bereits 2018 beim Fest der Volkskultur in Windhaag gezeigt wurde. Gestaltet wurde diese von Gerhard Leitner, Franz Oberhumer, Notburga Panholzer und Manuela Eibensteiner.


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