Besuchsverbot: Bastelarbeiten von Schülern, Musik und Tablets erfreuten Senioren
FREISTADT. Während der herausfordernden Zeit des Besuchsverbotes erhielt das Bezirksseniorenheim Freistadt viel Anteilnahme, die auf unterschiedliche Art und Weise entgegengebracht wurde.

Ein Beispiel waren musikalische Grüße zu Ostern und zum Muttertag: Eine Jungmusikerin musizierte für die Bewohner im Demenzgarten und am Vorplatz. Die Senioren konnten vom Balkon oder vom Fenster aus zuhören. „Sie waren über die musikalische Begleitung sehr erfreut und dankbar“, erzählt Heimleiterin Luzia Hemetsberger.
Briefe und Bilder und kreative Bastelarbeiten von den Volksschulkindern der VS2 Freistadt, St. Oswald und Neumarkt fanden ebenso großen Anklang bei den Bewohnern. „Federführend an der Organisation dieser außerhäuslichen Aktivitäten war unsere gute Seele des Hauses, unsere Altenheimseelsorgerin Ulrike Lengauer.“
Tablets: Kontakt mit Familien aufrechthalten
Der Rotary Club Freistadt spendete zusätzlich Tablets für die Videotelefonie. Gerade für Menschen mit Demenz ist es schwer zu verstehen, warum ihre Liebsten auf einmal nicht mehr kommen können. Die Videotelefonie war in dieser schwierigen Zeit der visuelle Kontakt zu den Angehörigen, der sowohl vom Angehörigen als auch vom Bewohner sehr positiv erlebt wurde. „
Als Heimleiterin bin ich stolz auf all diese Gesten der Menschlichkeit, die ich während dieser sehr herausfordernden Zeit erfahren habe. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle für dieses entgegengebrachte Engagement der kleinen und großen Aufmerksamkeiten. Besonderer Dank gebührt meinen Mitarbeitern für all das, was in den vergangenen Wochen in allen Bereichen des Hauses für unsere Bewohner geleistet wurde“, sagt Hemetsberger.


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