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FREISTADT. Während der Sommermonate haben die Hilfseinsätze der Nachbarschaftshilfe abgenommen. Durch die drastisch steigenden Corona-Zahlen und den zweiten Lock-Down aktiviert die Nachbarschaftshilfe erneut ihr Freiwilligennetzwerk vom Frühjahr und möchte weiterhin die Risikogruppen unterstützen.

Die Nachbarschaftshilfe wickelt wieder vermehrt Hilfseinsätze ab. Foto: privat
Die Nachbarschaftshilfe wickelt wieder vermehrt Hilfseinsätze ab. Foto: privat

Der am Samstag verkündete Lock-Down der Bundesregierung und die derzeitigen Corona-Zahlen rufen das Koordinationsteam der Nachbarschaftshilfe – Bezirk Freistadt, die im März von drei Schülern aus dem Gymnasium Freistadt gestartet wurde, wieder auf den Plan: „In den Sommermonaten war die Anzahl der Hilfseinsätze so gering, dass wir nicht auf das Netzwerk zurückgreifen mussten, aber durch den erneuten Lock-Down haben wir uns entschlossen, unser aufgebautes Netzwerk vom Frühjahr wieder zu aktivieren“, sagt Gymnasium Freistadt-Schüler Sebastian Merten aus Hagenberg.

„Risikogruppe schützen“

„Die Risikogruppen zu schützen ist weiterhin unser größtes Anliegen! Wir bieten Älteren, Menschen mit Vorerkrankungen und Personen die durch das Contact-Tracing in behördlicher Quarantäne sind, Hilfe und Unterstützung an“, erklärt Mitkoordinator Florian Haneder aus St. Oswald bei Freistadt.

Hilfe bei Einkauf und Betreuung der Haustiere

Die Nachbarschaftshilfe erledigt zum Beispiel den Einkauf, macht Besorgungen in der Apotheke oder hilft bei der Haustierbetreuung. „Wir gehen auf alle Anfragen und Anliegen ein und versuchen Unterstützung bzw. eine Lösung für die Betroffenen zu finden“, sagt Daniel Etzelstorfer aus Lasberg, der neu in das Koordinationsteam hinzugestoßen ist und sich bereits in den vergangenen Monaten ehrenamtlich beim Roten Kreuz Freistadt engagiert hatte.

Kostenloser Service

Wer Hilfe benötigt, kann sich entweder telefonisch zwischen 9 und 16 Uhr unter der Tel. 0681/10797546 oder per Mail unter nachbarschaftshilfe.freistadt@gmail.com melden. „Sobald sich jemand bei uns meldet, nehmen wir das Anliegen auf und suchen in unserem Netzwerk eine passende Helferin bzw. einen passenden Helfer, der dann beispielsweise beim Einkaufen hilft, mit dem Hund spazieren geht oder Medikamente aus der Apotheke holt“, erklärt Sebastian Merten.

„Da sich die Helfer alle freiwillig gemeldet haben, ist das Service mit keinerlei Kosten verbunden“, fügt er hinzu. All jene, die bei der Nachbarschaftshilfe als Freiwillige helfen möchten, sich im Frühjahr aber noch nicht gemeldet haben, können sich in der Facebookgruppe oder unter dem Link https://forms.gle/JB2ThbeLKiJkGByB9 eintragen.

Kontakt: von 9 bis 16 Uhr unter der Tel. 0681/10797546

Mail: nachbarschaftshilfe.freistadt@gmail.com


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