Natur- und Waldkindergruppe startet im Herbst
ST. OSWALD. Ab Herbst 2021 öffnet der Waldkindergarten in St. Oswald bei Freistadt für 16 Kinder die Pforten.

„Dank unserer gemeinsamen Vision, der großen Unterstützung meines Teams und des neuen Elternvereins Waldkindergruppe St. Oswald, die als Projektträger tatkräftig mit anpacken, ist es uns gelungen, den Waldkindergarten zu realisieren. Wir freuen uns sehr, dass wir mit 2021 durchstarten dürfen“, berichtet Bürgermeister Walter Kreisel.
„Da St. Oswald eine Zuzugsgemeinde ist, sind wir in der glücklichen Lage, viele Kinder zu haben! Daher platzt unser Kindergarten ohnedies aus allen Nähten und jetzt wollen wir den Kindern zusätzlich etwas Großartiges ermöglichen – die Natur“, freuen sich die Projektträgerinnen und Gründerinnen des Elternvereins Katharina Slany und Birgit Leitner.
Familie Jachs stellt das Grundstück für das Projekt Waldkindergruppe zur Verfügung. Mit vollem Einsatz und großem zeitlichen Aufwand wurde mit Unterstützung der Leader-Region Mühlviertler Kernland, die das Projekt fördert, alles in die Wege geleitet, damit das Projekt „Natur- und Waldkindergruppe“ bis zum Herbst realisiert werden kann.
Verbundenheit mit der Natur
„Wir haben die Standortprüfung durch das Bildungsministerium des Landes OÖ positiv abgeschlossen und gehen nun mit vollem Einsatz in die Sanierungsphase des bestehenden Hauses am Gelände in Florenthein“, erzählt Birgit Leitner, die vom Konzept überzeugt ist. „Durch den täglichen Aufenthalt im Freien entsteht bei den Kindern eine tiefe Verbundenheit mit der Natur. Das macht es ihnen möglich, die Grundhaltungen des Staunens, Denkens und Bittens auf natürliche Weise zu erfahren.“ Die Fähigkeit, die Schönheit der Natur zu entdecken, die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt zu schätzen, ermöglicht den Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen der Natur und Umwelt.
Einzigartig in der Region
„Für die Region ist ein solches Projekt eine große Bereicherung, da es um Umkreis nichts Vergleichbares gibt und es aber gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen stark gefragt ist. Eine wachsende Zahl an Eltern interessiert sich für eine naturnahe Betreuungsform ihrer Kinder, ein Gegenpol und Ausgleich zu unserer schnelllebigen, technisierten Welt“, so Bürgermeister Walter Kreisel und sein Team.


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