Ausbau Freizeit-Angebot und eine Querungshilfe für Wartberg
WARTBERG. In den vergangenen Jahren wurde in der Gemeinde auch großes Augenmerk auf den Ausbau der Freizeit-Infrastruktur gelegt. Ein umfangreiches Sport- und Freizeitangebot, Geh- und Radrouten und viele Wanderwege laden zur Bewegung in der Natur in Wartberg ein.

„Neben einer guten Infrastruktur, ausreichend Wohnraum und guter Kinderbetreuung ist auch ein breites und gutes Freizeitangebot wichtig, um eine attraktive Wohngemeinde zu bleiben“, sagt Bürgermeister Dietmar Stegfellner. Schwerpunkte liegen dieses Jahr auf der Sanierung der Gemeindestraßen und im Ausbau von Geh- und Radwegen. Dafür werden zirka 600.000 Euro aus dem Budget der Gemeinde und aus Förderungen des Bundes und Landes investiert.
Wartberg hat sich gemeinsam mit den anderen drei RUF-Gemeinden – Hagenberg, Pregarten und Unterweitersdorf – zum Ziel gesetzt, die Region in den nächsten Jahren mit einem Radwegenetz zu verbinden. „Ziel ist es, einfach mit dem Rad von einem Hauptplatz zum anderen zu kommen“, erklärt der Bürgermeister. Alle Radrouten in Wartberg werden vollständig beschildert. Zur besseren Übersicht der Freizeiteinrichtungen und aller Geh-, Rad- und Wanderwege wurde eine neue Freizeitkarte erstellt. Im Rahmen des „Kommunalen Investitionsprogramms“ werden heuer zirka 500 Meter Gehsteige und Gehwege neu errichtet beziehungsweise bestehende Rad- und Fußweganlagen saniert.
Zwei neue Spielplätze
In Gaisbach und in der Schönreither Straße werden neue Spielplätze errichtet. Diese liegen am neuen Geh- und Radweg zwischen Wartberg und Gaisbach. Weitere Attraktionen sind der seit Oktober neue Pumptrack beim Beachvolleyballplatz und eine Work-Out-Station bei der Sportanlage. Beim Beachvolleyballplatz wird noch ein Basketballkorb montiert.
Eine Querungshilfe für mehr Sicherheit in Obervisnitz
Ein größeres Projekt ist auch der geplante Bau der Querungshilfe über die B124 in Obervisnitz. Die Planungen für zwei Linksabbiegespuren, zwei neue Busbuchten und eine beleuchtete Querungshilfe für Fußgänger sind fast abgeschlossen. Die Gesamtkosten werden sich voraussichtlich auf 900.000 Euro belaufen. Die Hälfte der Kosten wird von der Gemeinde zu tragen sein. „Dieses Verkehrsprojekt ist dringend nötig, um vor Ort mehr Sicherheit bieten zu können“, sagt Bürgermeister Stegfellner.


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