Hilfe für den Schulstart: Kinderarmut zu Schulbeginn besonders spürbar
BEZIRK FREISTADT. Volkshilfe, SozialService und Pfarre Freistadt bitten in einer gemeinsamen Aktion zum Schulstart um Spenden als Unterstützung für Familien, die an der Armutsgrenze leben.

Der Schulstart (und generell Bildung) bedeutet für viele Familien eine enorme Belastung fürs Familienbudget. Und die Coronakrise hat die Situation für ohnehin bereits an der Armutsgrenze lebenden Familien oft noch verschärft .“Bildung ist zentrales Kriterium für die Überwindung von Armutslagen und legt den Grundstock für ein gelingendes Leben. Gerade deshalb sollten wir jetzt alles tun, um jeden Kind die gleichen Chancen zu bieten“, sagt Michael Lindner, Bezirksobmann der Volkshilfe Freistadt.
„Kinderarmut abschaffen“
Das Volkshilfe-Projekt „Kinderarmut abschaffen“, das für zwei Jahre von Leader unterstützt wird, musste aufgrund von Corona mit einigen Veranstaltungen pausieren, jetzt geht es aber wieder los. Gemeinsam mit dem SozialService und der Pfarre Freistadt bittet die Volkshilfe nun um Spenden in Form von Gutscheinen oder Geldspenden, um Familien in Notsituationen den Schulbeginn zu erleichtern. Diese Spenden können ab sofort bei den drei Organisationen abgegeben oder auf deren Spendenkonten überwiesen werden.
Die Gutscheine werden – solange der Vorrat reicht - zum Schulbeginn im Herbst heuer nicht nur von der Volkshilfe, sondern auch von der Pfarre und der Sozialberatungsstelle an armutsbetroffene Familien ausgegeben. „Schulbeginn heißt für alle Familien viele extra Ausgaben, die für zahlreiche Eltern eine große Herausforderung darstellen und bei uns jedes Jahr in der Beratungsstelle um Hilfe bitten“, sagt Renate Leitner als Geschäftsführerin des SozialService. Und auch Irmgard Sternbauer, Pastoralassistentin der Pfarre Freistadt, kennt dieses Problem: „Es ist daher schön, das Thema wieder gemeinsam anzugehen, um damit so vielen Familien wie möglich helfen zu können.“


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