Laternenweg aus Angst vor politischem Missbrauch abgesagt
PREGARTEN. Eine friedliche, verbindende Veranstaltung sollte er werden, der Laternenweg für Gerechtigkeit und Frieden an den kommenden beiden Sonntagen, 19. und 26. Dezember. Aus Angst vor Missbrauch durch Coronaleugner und Anhängern von Verschwörungstheorien erfolgte jedoch eine Absage.

Ideengeber Martin Klösch, Ingenieurskonsulent aus Pregarten, konnte Pfarrer August Aichhorn und Bürgermeister Fritz Robeischl als Schirmherren für die ausdrücklich als friedliche, menschenverbindende Veranstaltung gewinnen. Doch nur kurz nach der Tips-Anfrage, ob die Veranstaltung nicht von Corona-Leugnern und Anhängern von Verschwörungskreisen missbraucht werden könnte, folgte deren Absage: „Anfragen ließen auf eine Instrumentalisierung schließen. Dafür stehen wir nicht zur Verfügung und haben die friedlich, freundlich gedachte Veranstaltung abgesagt“, informiert Martin Klösch, und weiter: „Leider scheint die Zeit nicht günstig für eine freundschaftliche Gesellschaft.“
Absage, um Missbrauch zu verhindern
Die Laternenwege sollten vom Fürstplatz über die Tragweiner Straße zum Stadtplatz und über den Kirchenaufgang zur Krippe in den Pfarrhofgarten führen. Als die beiden Termine in Veranstaltungsverzeichnissen einschlägiger Foren eines Online-Nachrichtendienstes erschienen, zog man in Pregarten die Notbremse, um politischen Missbrauch und Zwischenfälle in Zusammenhang mit der Debatte über die bevorstehende Impfpflicht und über die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen zu verhindern.


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15.12.2021 11:38
Laternenweg aus Angst vor politischem Missbrauch abgesagt
So sieht sie also aus, die bei immer radikaler werdenden Parolen nach "Freiheit". Freiheit für wen? Für alle oder für diejenigen, die sich gegen alle Pflichten sträuben und nur die Rechte