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KÖNIGSWIESEN. Das neue gesellschaftliche Zentrum der Marktgemeinde, der Königswieser Hof, nimmt schon sehr konkrete Gestalt an. Der Rohbau, der die „Zahnlücke“ in der Häuserfassade des Marktplatzes schließt, soll bis April fertig sein. Die Personalsuche läuft, das Pre-Opening ist für den Jahreswechsel 22/23 geplant.

Soll die Region in den kommenden Jahrzehnten prägen: der Königswieser Hof (Foto: Hüttmannsberger)
Soll die Region in den kommenden Jahrzehnten prägen: der Königswieser Hof (Foto: Hüttmannsberger)

Trotz verfahrensbedingter Verzögerungen, Corona und der aktuellen Teuerung ist das Projekt von Unternehmer Karl Hüttmannsberger ganz im Zeitplan. „Offiziell eröffnen werden wir rund um den 30. Josefimarkt, im März 2023“, sagt er. Besonders stolz ist Hüttmannsberger darauf, dass fast alle Gewerke an Unternehmen in der Region vergeben werden konnten.

Größte Einzelinvestition je

„Der Königswieser Hof ist vermutlich das größte Einzelinvestitionsgeschehen je in der Gemeinde“, ist der Projektinitiator stolz. Das neue gesellschaftliche und kommunikative Zentrum von Königswiesen umfasst ein Hotel mit 32 Zimmern, vier Suiten, zwei Apartments, einen Wellnessbereich mit Infinity-Pool, ein bodenständiges Wirtshaus, ein Café, ein Restaurant sowie einen Seminarraum. Auch eine Bäckerei wird in dem siebenstöckigen Komplex untergebracht. Schon jetzt startet Hüttmannsberger die Suche nach Personal, das das Haus um den Jahreswechsel 2022/23 in eine Probephase führen wird. Der Personalstand wird etwa 15 Vollzeitstellen entsprechen. „Ich rechne aber mit vielen Teilzeitkräften aus der Region, und ich freue mich auf motivierte Mitarbeiter, die den Gedanken an die Erneuerung des Marktzentrums mittragen – es wird für Königswiesen einen Mehrwert für Generationen bedeuten“, sagt der Unternehmer nicht ohne Stolz.

Tourismusexperten gesucht

Für die kaufmännische Geschäftsführung sucht er noch einen Tourismusexperten oder auch ein Pärchen, das dem Haus seine Handschrift verleiht. „Ich brauche Fachexpertise aus dem touristischen Bereich, dafür gibt es Gewinnbeteiligung“, stellt Hüttmannsberger in Aussicht. Die Stimmung, was den Königswieser Hof betrifft, sei im Ort sehr gut: „Jeder freut sich drauf, viele wollen wissen, wann wir endlich aufsperren.“


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