Gemeindegeschehen lebt nach der Pandemie wieder auf
KÖNIGSWIESEN/MÖNCHDORF. Mit dem Aufleben des gesellschaftlichen Geschehens in der Gemeinde wird auch die Arbeit an zahlreichen wichtigen Vorhaben intensiviert. Die Stelle der drei Jahre lang zur Gänze geförderten „Community Nurse“ wird dieser Tage ausgeschrieben.

„Wir arbeiten dabei mit dem Evangelischen Diakoniewerk zusammen. Die Gemeindeschwester soll ältere oder potenziell pflegebedürftige Menschen aktiv ansprechen, über mögliche Unterstützung aufklären und dabei helfen, die passende Lösung auszuwählen“, erklärt Roland Gaffl. Nach Auslaufen der Förderung obliegt es der Gemeinde, ein Konzept für die langfristige Weiterbeschäftigung der „Nurse“ zu finden.
Marktplatz-Gestaltung
Hohe Priorität hat für den Bürgermeister die Neugestaltung des Marktplatzes, dessen Aussehen durch den Bau des Königswieser Hofes, des neuen Gemeindeamts (voraussichtliche Eröffnung: 26. Juni) und den Abriss mehrerer Gebäude wesentlich verändert wird. „Die Bevölkerung soll mitbestimmen dürfen, es ist der Marktplatz von uns allen. Der Prozess der Meinungsfindung wird heuer beginnen“, sagt Gaffl. Eng damit verbunden ist das örtliche Entwicklungskonzept, das angepasst werden muss. Investition in Jugend Besonders wichtig ist es Bürgermeister Gaffl, Aktivitäten für die Jugend zu setzen. Es gilt, Freizeitanlagen zu erneuern und neue zu schaffen.
Pumptrack für die Jugend
„Geplant ist eine Pumptrack-Anlage, geeignete Grundstücke wären vorhanden.“ Die Investition für eine solche spezielle Mountainbike-Strecke ist durch Fördermittel nicht allzu groß. Einen Beitrag wollen Königswiesen und Mönchdorf auch bei der Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten aus der Ukraine leisten. „Ein Koordinierungsgespräch von zahlreichen engagierten Gemeindebürgern hat bereits stattgefunden, wir wollen die Sache gemeinsam angehen“, sagt Roland Gaffl. Er sieht in der Flüchtlingswelle auch eine Chance für den um Arbeitskräfte ringenden Arbeitsmarkt.


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