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FREISTADT. Der Rotary Club Freistadt unterstützte eine 27-jährige Ukrainerin, die nun in einer Flüchtlingsunterkunft und im Spital übersetzte.

Iryna Bushmina half in Freistadt als Dolmetscherin aus. (Foto: Rotary Club Freistadt)
  1 / 2   Iryna Bushmina half in Freistadt als Dolmetscherin aus. (Foto: Rotary Club Freistadt)

„Sie hat unglaublich wertvolle Dienste für uns geleistet“, sagt Arzt Peter Neuner über die ehrenamtliche Arbeit von Iryna Bushmina. Die 27-Jährige hat es geschafft, mit ihrer Schwester und deren Baby aus der umkämpften ukrainischen Hauptstadt Kiew zu fliehen. Nach sechs Tagen ist sie in Freistadt angekommen, ihre Schwester und deren Baby sind in Danzig geblieben. Unterstützung hat sie dabei von Roteract-Clubs – diese gehören zur Rotary-Jugendorganisation – aus Rumänien und Ungarn erhalten.

In Freistadt hat sie sofort begonnen, sich aktiv einzubringen. Weil sie in ihrer Heimat unter anderem Deutsch studiert hatte, stellte sie sich sowohl in der Freistädter Flüchtlingsunterkunft als auch im Landeskrankenhaus Freistadt als Dolmetscherin zur Verfügung. „Das hat uns bei der Behandlung sehr geholfen“, betont Neuner. Unterstützt wurde Bushmina während ihres Aufenthalts vom Rotary Club Freistadt, der sich generell sehr in der Flüchtlingshilfe engagiert.

Inzwischen ist Iryna Bushmina weiter nach Wien gereist. Dort möchte sie Arbeit finden, um materiell auf eigenen Beinen zu stehen, berichtete sie den Freistädter Rotariern. Zudem werde sie weiterhin gemeinsam mit Roteract ukrainische Flüchtlinge betreuen – per Handy und WhatsApp sogar schon während der Flucht. Dem Rotary Club Freistadt dankte sie bei ihrem Abschied aus Freistadt von ganzem Herzen: Die Unterstützung und die freundliche Aufnahme werde sie nie vergessen.


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