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Für Postpartnerstelle Hagenberg gibt es eine Zukunft

Mag. Claudia Greindl, 21.10.2022 08:47

HAGENBERG. Das Aus war eigentlich schon besiegelt (Tips hat berichtet). Jetzt gibt es eine erfreuliche Wende für die Postpartnerstelle in der Softwarepark-Gemeinde: Die vom Evangelischen Diakoniewerk geführte Einrichtung kann weitergeführt werden. Ermöglicht hat dies die konstruktive Zusammenarbeit des Diakoniewerks, der Marktgemeinde und des Landes Oberösterreich.

Froh über den Weiterbestand der Postpartnerstelle: Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer, Gerhard Breitenberger (Diakonie), Bürgermeister David Bergsmann (v. l.) (Foto: Land OÖ/Andreas Krenn)

Die Postpartnerstelle Hagenberg wird am bestehenden Standort weiter betrieben, sämtliche Plätze für Menschen mit Beeinträchtigungen bleiben bestehen. Ermöglicht wurde diese Lösung vor allem durch die finanzielle Unterstützung des Sozialressorts des Landes OÖ sowie durch die finanzielle Übernahme der Kosten für den personellen Mehraufwand durch die Gemeinde. Der Gemeinderat hat am Donnerstag Abend dieser Beteiligung zugestimmt und dem Fortbestand damit grünes Licht erteilt.

 “Gute Lösung für alle Beteiligten“

„Die Postpartnerstelle in Hagenberg und die Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen bleiben bestehen, darüber bin ich sehr froh. Mir war es wichtig, für die betroffenen Familien und für alle Beteiligten eine gute Lösung zu erreichen. Das haben wir geschafft, weil wir uns zusammen getan haben und jeder seinen Beitrag leistet, danke dafür“, informiert Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer über die erreichte Lösung. Gerhard Breitenberger, Geschäftsführer des Diakoniewerks OÖ, zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns, dass die vielen Gespräche zur Sicherung der Postpartnerstelle Hagenberg letztendlich gefruchtet haben. Besonders freuen wir uns für die Menschen mit Behinderung, dass sie weiterhin einer Beschäftigung an ihrem gewohnten Arbeitsplatz nachgehen können. Wir werden auch zukünftig die Postpartnerstelle so effizient wie möglich führen.“

 “Wichtige Infrastrukutur gesichert“

„Die Zeichen sind eigentlich schon auf das Aus für den Postpartner gestanden. Für die Marktgemeinde Hagenberg ist es daher höchst erfreulich, dass nach vielen intensiven Gesprächen mit dem Diakoniewerk und dem Land OÖ nun eine gemeinsame Lösung für den Postpartner gefunden werden konnte“, so Bürgermeister David Bergsmann. Die Gemeinde wird sich laut dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats mit jährlich 30.000 Euro an den Personalkosten der Postpartnerstelle beteiligen. Vier Mitarbeiter mit Beeinträchtigung und fünf Betreuer, manche in Teilzeit, sind dort beschäftigt. „Das Sozialressort des Landes OÖ hat auch noch einmal in die Tasche gegriffen. Somit ist diese für Hagenberg wichtige Infrastruktur für die nächsten Jahre gesichert. Danke an alle Beteiligten für die guten und konstruktiven Gespräche!“, so Bergsmann weiter. Angedacht war auch gewesen, die Firmen des Softwareparks um ihren finanziellen Beitrag zum Weiterbestand des Postpartners zu ersuchen. „Diese werden wir in nächster Zeit noch kontaktieren, um im besten Fall den Kostenanteil der Gemeinde noch verringern zu können“, so das Gemeindeoberhaupt.

Die bisherigen Berichte zum Thema: 

Diakonie will Postpartner-Stelle in Hagenberg aufgeben

Postpartner-Stelle: Zähes Ringen um die Finanzierung


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