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GRÜNBACH/FREISTADT. Die zwölfjährige Leonie Pulitsch aus Grünbach spielte für die Bewohner des Bezirksseniorenheims Freistadt mit ihrer Querflöte und bereitete den Senioren damit viel Freude.

Leonie Pulitsch begeisterte mit ihrer Musik (Foto: privat)
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Leonie Pulitsch besucht derzeit die zweite Klasse der Musikmittelschule Freistadt und hat spontan in ihren Semesterferien im Bezirksseniorenheim in Freistadt die Ode an die Freude von Friedrich Schiller und Ludwig van Beethoven für die Bewohner gespielt. Sie erfreute und erwärmte dadurch nicht nur das Herz ihres Urgroßonkels Alois, der sich seit August des Vorjahres im Heim befindet, sondern auch das seiner ihm in so kurzer Zeit liebgewordenen Mitbewohner. Auch bei den Betreuern sorgte Leonies Auftritt rasch für Fröhlichkeit. Leonie erntete nach dem Spiel weiterer Musikstücke viel Applaus. Auch Süßigkeiten waren schnell für sie organisiert.

Die Dankbarkeit und die Erheiterung der Bewohner der Station 3C des Seniorenheimes konnte man in deren Gesichtern gut erkennen. Der jungen Musikerin wurde bei ihrem kleinen Stelldichein bald bewusst, dass man mit wenig Aufwand Momente von Glückseligkeit und Wertschätzung füreinander erzeugen kann. Sie erkannte, dass all die Menschen, die ihrer musikalischen Darbietung ihre Aufmerksamkeit schenkten, wohl viel durchlebt und Anerkennendes geleistet haben. Ihr Respekt und ihre Hochachtung für sie war spürbar. Im Wissen, dass sie der älteren Generation noch allerlei Freude bereiten und zudem viel von ihr lernen kann, verspricht Leonie ihrem Urgroßonkel und der Station 3C des Bezirksseniorenheimes Freistadt demnächst wieder einen Besuch mit Überraschungsprogramm abzustatten. Jedenfalls mit im Gepäck wird neuerlich ihre Querflöte sein.

Und vielleicht kann Leonie auch ihre Schulfreunde aus der MMS Freistadt zu einem gemeinsamen Auftritt im Heim begeistern. Das Gefallen der älteren Menschen wäre ihren ganz bestimmt gewiss. „Bei dieser Gelegenheit muss auch ein besonderes Lob an die gesamte Belegschaft des Bezirksseniorenheimes Freistadt ausgesprochen werden. Diese leistet hervorragende Arbeit und ist stets um das Wohlergehen aller Bewohnerinnen und Bewohner eindrucksvoll bemüht“, sagt Christine Klambauer, die Großtante von Leonie.


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