Reitverband Mühlviertler Alm: Hoamat-Ritt und digitale Reitkarte
MÜHLVIERTLER ALM. In seine vierte Amtszeit geht der Vorstand des Reitverbands Mühlviertler Alm mit Obmann Markus Danninger. Das Team, das sich seit 2017 gemeinsam für das Pferdereich einsetzt, hat sich für heuer wieder viel vorgenommen.

Bei der Jahreshauptversammlung im Jahr 2017 wurde Markus Danninger, Wirt der Moser Alm in Mönchdorf, Wolfgang Binder als Obmann des Reitverbands Mühlviertler Alm abgelöst. Seither versucht er, mit seinem Vorstandsteam immer wieder, frischen Wind in das über Österreichs Grenzen hinaus als Vorzeige-Wanderreitregion bekannte Pferdereich Mühlviertler Alm zu bringen. Etabliert hat sich bereits der Johannesritt, bei dem man auf dem Pferderücken die Stationen des beliebten Johanneswegs in der Region „erreitet“.
Diesem Themenritt soll heuer ein weiterer folgen, nämlich der „Hoamat-Ritt“, der ab Mai angeboten wird. Für gute Orientierung auf den rund 700 Kilometern Reitwegen sorgt seit Jahren die bewährte Wanderreitkarte. Diese geht heuer in ihre achte Auflage. Ab Mai gibt es sie erstmals auch in digitaler Form. Digitalisierung ist heuer auch bei den Reitbetrieben der Mühlviertler Alm ein wichtiges Thema. „Es wird eine Digitalisierungsoffensive geben“, verrät Obmann Danninger.
Ein Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit leistet der Reitverband mit den neuen Reitwegeplaketten, quasi den Eintrittskarten für Gastpferde ins Pferdereich. Die bisher verwendeten Kunststoffplaketten werden durch Abzeichen aus Holz ersetzt.
Gastreiter tragen ebenso wie heimische Reiter mit dem Erwerb der Reitwegeplaketten zur Erhaltung der Reitwege bei. Seit 1998 kamen auf diese Weise rund 300.000 Euro zusammen, die die Gemeinden ohne Abzug für Erhalt und Instandsetzung der Reitwege verwenden.


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