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LASBERG. Die Goldhaubengruppe Lasberg feierte heuer ihr 50-jähriges Bestandsjubiläum, Helga Satzinger ihr 30-jähriges Jubiläum als Obfrau.

Die Lasberger Goldhaubengruppe (Foto: Goldhauben)
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Die Goldhaubengruppe begleitet seit 50 Jahren über das Jahr viele Feste, organisiert selbst Veranstaltungen, hält Traditionen hoch und spendet regelmäßig für soziale Zwecke. „Es gibt zwar bereits aus den 20er-Jahren Fotos von Lasberger Veranstaltungen, auf denen Frauen mit Goldhauben zu sehen sind, die richtige Gründung des Vereins wurde allerdings 1973 von Margarethe Schwaiger durchgeführt“, erzählt Obfrau Helga Satzinger. Aktuell zählt die Goldhauben-Gruppe zirka 100 Mitglieder, 47 davon haben eine Goldhaube. Mittlerweile gibt es eine eigene Häubchengruppe mit 20 Mädchen in Lasberg. „Besonders freut es mich, dass drei meiner sechs Enkerl dabei sind.“

Lasberger Tracht entworfen

Beim 500-jährigen Jubiläum der Marktgemeinde 2010 haben die Goldhauben die erste Lasberger Alltags- und Festtagstracht und Männertracht entworfen, in diesem Jahr wurde auch eine Hutgruppe ins Leben gerufen. Heuer stickten sechs junge Frauen Goldbänder. Es ist nach wie vor üblich, dass die Mitglieder ihre Goldhauben selbst sticken. „Allerdings sind die Hauben aufgrund moderner Materialien heute nicht mehr so schwer“, weiß Satzinger. Die Lasberger Goldhauben begleiten jährlich viele Feste, wie Fronleichnam, das Erntedankfest und organisieren die Jubelhochzeiten. Gemeinsam mit dem Musikverein gestalten sie den Trachtensonntag, kochen dafür zirka 450 Essens-Portionen und 1.000 Krapfen und für das Pfarrfest wird ebenfalls groß aufgekocht. „Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen funktioniert im Ort sehr gut und wir werden bei unseren Anliegen gut von der Gemeinde unterstützt“, sagt die Obfrau, die seit 1988 bei den Goldhauben ist. Für die Kräuterweihe werden jedes Jahr zahlreiche Kräuterbuschen gebunden und für den Adventmarkt, den die Goldhauben immer einen Tag vor dem ersten Adventsonntag veranstalten, und für Ostern wird schon Wochen zuvor viel gebastelt und vorbereitet. Einnahmen werden für soziale Zwecke gespendet, aktuell wurde das neue „Spatzennest“ im Bezirksseniorenheim unterstützt.


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