40 Jahre Pfarrkirche, 240 Jahre Pfarre Hagenberg
HAGENBERG. In Hagenberg gibt es zwei große Jubiläen zu feiern: 40 Jahre Pfarrkirche und 240 Jahre Pfarre. Der Pfarrgemeinderat lädt ein, das Jubiläum der Kirchweihe am Sonntag, 15. Oktober, gemeinsam zu feiern.

Vor 40 Jahren, am 16. Oktober 1983, wurde die Pfarrkirche vom damaligen Diözesanbischof Maximilian Aichern nach 19-monatiger Bauzeit dem heiligen Josef geweiht und das neu erbaute Pfarrzentrum eröffnet. Nachdem die damalige Pfarrkirche, die Schlosskapelle, durch die wachsende Bevölkerungszahl zu klein geworden war, freuten sich die Hagenberger über ihre neue Kirche und das Pfarrzentrum. Für die Menschen in der Pfarrgemeinde war es ein Impuls des Aufbruchs. Nur durch große Mithilfe der Bevölkerung sowie durch die finanzielle Förderung der Diözese Linz konnte das neue Pfarrzentrum geschaffen werden. Auch baulich war es sozusagen der Grundstein für die spätere Renovierung des Schlosses, das zu dieser Zeit noch verfallen war, wobei heute das Schlossensemble mit der Schlosskapelle das „Gesicht“ von Hagenberg darstellt.
Für die Kirchweihe am 15. Oktober findet die Aufstellung für den Festzug um 8.50 Uhr am Vorplatz der Volksschule statt. Um 9 Uhr startet der Festzug zur Pfarrkirche, um 9.15 Uhr findet der Festgottesdienst mit Altbischof Maximilian Aichern und Pfarrmoderator Johann Resch statt. Danach lädt der Pfarrgemeinderat zum Weiterfeiern bei Speis und Trank in den Pfarrsaal ein. Am 6. März 2024 sind es genau 240 Jahre, dass die Pfarre Hagenberg gegründet wurde. Im Zuge der Pfarrregulierung durch Kaiser Joseph II. wurde 1784 die neue Pfarre gegründet, da der Gehweg zur Kirche für die Menschen nicht mehr als eine Stunde betragen sollte. So kamen die Ortschaften, die zuvor entweder zu der Pfarre Wartberg oder Gallneukirchen gehört hatten, zu Hagenberg.
Diese beiden Jubiläen sind Anlass für ein Jahr, in dem der Pfarrgemeinderat verschiedene Veranstaltungen plant, wie einen Pfarrball, eine Wanderung entlang der Pfarrgrenzen und einen Abend unter dem Motto „Hagenberg anno dazumal“.


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