Großartige Jahresbilanz: 193.500 freiwillige Stunden für das Rotes Kreuz
BEZIRK FREISTADT. Eine großartige Bilanz zieht das Rote Kreuz im Bezirk Freistadt über das Jahr 2023: Fast 193.500 Stunden wurden in allen Sparten von 1.288 Freiwilligen geleistet.

„Der Freiwilligen-Anteil bei den Gesamtstunden beträgt 55 Prozent, das macht mich dankbar, wir dürfen uns darauf aber nicht ausruhen, sondern müssen die Motivation im Team hoch halten“, so Bezirksstellenleiter Alois Hochedlinger. „Die Freude in der Mannschaft ist zum Glück ungebrochen, auch wenn die Entfernung zwischen Dienstort und Arbeitsort oft herausfordernd ist“, fügt der ehemalige Bezirkshauptmann hinzu. Er selbst bringt als Sanitätshelfer beim Hausärztlichen Notdienst den Arzt zum Einsatzort und wieder zurück zur Dienststelle. Für die rettungsdienstliche Versorgung der Bevölkerung im Bezirk Freistadt sorgen 576 Freiwillige, Berufliche, Zivildiener und Berufsfindungspraktikanten.
Die jüngsten „Kinder“
Über die Jahre ist das Leistungsspektrum des Roten Kreuzes enorm angewachsen. Zu den jüngsten Kindern im Bezirk zählen der SEW-N, der Notfall-Sanitätseinsatzwagen, der bei Notfällen von Pregarten und Freistadt aus mit noch höher qualifziertem Sanitätspersonal und mit mehr Ausrüstung, darunter Überwachungsmonitore und Medikamente, zum Einsatz kommt. „Eine perfekte Ergänzung zu den 16 Sanitätseisatzwagen, zum Notarzt-Einsatzfahrzeug NEF und zum Hubschrauber“, sagt Bezirksgeschäftsleiter Gerald Roth.
Besonders stolz ist Selda Özcan,Bezirkskoordinatorin für Gesundheits- und Soziale Dienste, auf das von ihr seit September 2023 verantwortete österreichweite Pilotprojekt „Digitale Fitness für Senioren“. Mehr Informationen darüber gibt es hier. Özcan hat auch den Rotkreuz-Markt Bekleidung in der Freistädter Zemannstraße umstrukturiert und übersichtlicher gestaltet. Das auf zehn Personen aufgestockte Team garantiert nun wöchentliche Öffnungszeiten, abwechselnd am Dienstag und Donnerstag. Eingekauft werden kann Kleidung, Hausrat und Spielzeug zu symbolischen Preisen. „Unsere einzige Bezugsquelle sind Spenden aus der Bevölkerung, wofür wir uns herzlich bedanken“, so Özcan. 2023 haben 823 Klienten im Rotkreuz-Markt Bekleidung eingekauft.
Hilfe hört bei Unfällen nicht auf
Besonders freut sich Alois Hochedlinger, dass mit 227 Jugenrotkreuz-Kindern im Bezirk für Nachwuchs für alle Rotkreuz-Sparten gesorgt ist. „Die Jugend ist immer noch bereit, sich auf Hilfe für den Nächsten einzulassen.“ Zum Glück, denn Freiwillige sind jederzeit willkommen, sei es im Rettungsdienst, im Katastrophenhilfsdienst, in der Feldküche (RK-Hilfseinheit Verpflegung), im Blutspendedienst, beim Betreuten Reisen, in der Leseförderung, bei Essen auf Rädern oder in den Rotkreuz-Märkten. „Besonders gefragt sind derzeit Mitarbeiter mit den Führerscheinen C und E für logistische und technische Aufgaben“, betont Bezirksgeschäftsleiter Gerald Roth.


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