Bildungsminister auf Schulbesuch: "Ohne Lesen gibt es keine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben"
BAD ZELL. Hoher Besuch im Jahr des Lesens in der Naturpark-Mittelschule Bad Zell: Bildungsminister Martin Polaschek überzeugte sich persönlich von der hohen Lesekompetenz der Bad Zeller Schüler.

Ohne Lesen geht in der Mittelschule Bad Zell gar nichts: Seit vielen Jahren sind der Dezember und der April Lesemonate. Täglich verwandeln sich Kinder und Pädagogen 15 Minuten lang in echte „Bücherwürmer“.
Dazu kommen Leseprojekte, die Spaß machen, wie etwa „Lesen an ungewöhnlichen Orten“, bei denen die Mädchen und Buben ihr Lieblingsbuch auf Bäumen, beim Schaukeln oder in einem Karussell verschlangen. Alles Projekte, deren Beschreibung – nach Wien ins Bildungsministerium geschickt von Direktorin Maria Haslhofer-Gassl – den Minister so beeindruckten, dass er die Schule persönlich kennenlernen wollte. Sein Oberösterreich-Besuch führte Minister Martin Polaschek daher am Donnerstag in die kleine, feine Kurgemeinde, wo er zunächst mit einem Posaunen-Solo und mit einer Tanzvorführung begrüßt wurde.
Harry Potter und Rapunzel
Dann bekamen die Mädchen und Buben nicht nur die Gelegenheit, Polaschek ihre Leseprojekte vorzustellen, sondern dem hohen Gast auch ihrerseits Fragen zu stellen. So erfuhren sie, dass Rapunzel eines der Lieblingsmärchen des Ministers ist, dass er er gerne Harry Potter und Krimis von Agatha Christie liest, aber berufsbedingt viel zu wenig Zeit dafür hat, und dass er seinen Söhnen in deren Kindheit selbst viel vorgelesen hat.cAn dem Rundgang durch die Schulae nahmen auch der oö. Bildungsdirektor Alfred Klampfer, Gerhard Huber, Leiter der Bildungsregion Mühlviertel und der Welser Autor Bernhard Winkler teil.
„Lesen ist eine Grundkompetenz, es ist der Schlüssel zu unserer Gesellschaft. Ohne lesen zu können ist eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben nicht möglich. Lesekenntnisse sind essentiell, angefangen von Gebrauchsanweisungen bis hin zum Lösen von Sachaufgaben in Mathematik“, betonte Polaschek im Tips-Gespräch, bevor er sich auf den Weg zur FH Hagenberg machte.


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