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Online Redaktion, 14.08.2024 12:05

KEFERMARKT. Seit 25 Jahren rückt in Kefermarkt jeden ersten Donnerstag im Monat eine Männerschar zu einer gemeinsamen Wanderung aus, und das bei jedem Wetter.

Jeden ersten Donnerstag im Monat wird in Kefermarkt gemeinsam gewandert. (Foto: Johann Kreindl)
Jeden ersten Donnerstag im Monat wird in Kefermarkt gemeinsam gewandert. (Foto: Johann Kreindl)

Man benötigt im Marktzentrum von Kefermarkt keinen Kalender, um zu wissen, wann der erste Donnerstag im Monat angebrochen ist. An diesem Morgen bewegt sich seit 1999 vom Gemeindeamt aus eine Gruppe von bis zu 50 Männern, durchaus mit Anspruch auf „70 ist das neue 50“, hinaus in die freie Natur. Dabei handelt es sich um die Wanderungen des SPÖ-nahen Pensionistenverbandes, an denen anfangs auch Frauen teilnahmen, jedoch bald die „Füße davon ließen“ und sich als Wandergruppe selbstständig machten.

Franz Freudenthaler führt die Wanderungen seit 15 Jahren

Alle sind willkommen, Männer verschiedensten politischen Couleurs, vom Arbeiter bis zum Professor, gerne auch „Zuagroaste“. Jährlich raffen sich die Kefermarkter Wanderer so zu zwölf Wanderungen auf, und das bei jedem Wetter.

Das personifizierte „Navi“ der Gruppe ist seit 15 Jahren Franz Freudenthaler, der nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ die Wanderrouten mustergültig aussucht. „Wir gehen keinen Marathon, aber 15 bis 25 Kilometer und ein Wirtshaus zur Stärkung müssen immer drinnen sein“, definiert er seine Planungsziele. Während Franz vorne den Weg weist, rennt in den hinteren Reihen durch Stimmungskanonen wie Gerold Meininger der Schmäh.

25-Jahr-Jubiläum

Zum 25-Jahr-Jubiläum wurde kürzlich mit der fünften Etappe der Johannesweg vollendet. Gemütlich wird es, wenn die Route an Häusern von „Geburtstagskindern“ vorbeiführt oder endet, wo zu Klängen aus Karl Horners „Quetschn“ auf deren Wohl angestoßen wird.

Was macht nun die Beständigkeit dieser erfolgreichen harmonischen Wanderer-Koalition aus? Sepp Krupka, ein Urgestein: „Jeder bringt sich unkompliziert ein, es gibt keine Meckerer oder Querulanten, man will nur in Geselligkeit den Tag genießen.“

(Bericht von Karlheinz Sandner)


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