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Christoph Gstöttenbauer aus Wartberg erneut mit dem „KompOskar“ ausgezeichnet

Mag. Michaela Maurer, 30.10.2025 10:45

WARTBERG. Christoph Gstöttenbauer aus Wartberg hat es wieder geschafft: Zum zweiten Mal nach 2021 überzeugte er die Fachjury beim Internationalen Praktikertag für Kompostierung und Biomasseaufbereitung und holte erneut den ersten Platz beim „KompOskar“. 

Der „KompOskar“ geht erneut nach Wartberg. (Foto: Sophia Auly/Viennamotion KG)
Der „KompOskar“ geht erneut nach Wartberg. (Foto: Sophia Auly/Viennamotion KG)

Damit zählt er einmal mehr zu den besten Kompostproduzenten Österreichs – ein großartiger Erfolg für die gesamte Region und eine Bestätigung seiner konsequent hohen Qualität. 

Die Kompostanlage Gstöttenbauer verwertet jährlich rund 6.000 m³ biogene Abfälle – darunter Biotonnen, Grün- und Strauchschnitt – aus den Gemeinden Wartberg/Aist, Unterweitersdorf und Hagenberg. Daraus entstehen etwa 1.000 m³ Kompost in A+-Qualität. Dieses hochwertige Naturprodukt ist eine wertvolle Grundlage für den Humusaufbau, stärkt die Bodenfruchtbarkeit und sorgt dafür, dass wertvolle Nährstoffe im Kreislauf bleiben.

Pioniergeist

Hinter dieser Qualität steckt jahrzehntelanges Fachwissen: Schon vor 34 Jahren legte Vater Leopold Gstöttenbauer mit Pioniergeist den Grundstein für die Anlage, vor 19 Jahren übernahm Christoph und führt den Betrieb seither mit Innovationskraft, Engagement und viel Herzblut weiter.

Die Kompostierung ist weit mehr als nur Abfallverwertung – sie ist ein zentraler Baustein ökologischer Kreislaufwirtschaft. Dank regionaler Kooperationen mit Landwirten und der Unterstützung des Bezirksabfallverbandes Freistadt konnte ein dichtes Netz an Kompostanlagen aufgebaut werden. So bleiben Transportwege kurz, die Wertschöpfung in der Region und der Nutzen für Böden und Umwelt langfristig gesichert.

Vorzeigeprojekt

Die wiederholte Auszeichnung – 2021 und nun erneut 2025 – zeigt eindrucksvoll: Mit Fachwissen, Sorgfalt und Leidenschaft wird aus Abfall ein wertvoller Rohstoff – und aus einer regionalen Initiative ein österreichisches Vorzeigeprojekt für Nachhaltigkeit.

Und weil es für beste Kompostqualität auch die richtigen Zutaten braucht, gilt ein kleiner, aber wichtiger Wunsch: In den angelieferten Bioabfällen sollen bitte keine Plastiksackerl, Zigarettenstummel oder sonstige Fremdstoffe landen – denn nur reiner Bioabfall wird zu bestem Kompost.


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