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Ehrenamtliche leisten 15.100 Stunden für Sozialmakrt arcade

Mag. Michaela Maurer, 12.03.2026 08:33

FREISTADT. Bei der Generalversammlung des Vereines Sozialmarkt Freistadt konnte eine eindrucksvolle Bilanz über die vergangenen zwei Jahre gelegt werden. 35 ehrenamtliche Mitarbeiter leisteten in ihrer Freizeit 15.100 Arbeitsstunden. 

Generalversammlung des Vereines Sozialmarkt Freistadt (Foto: Sozialmarkt Freistadt)
Generalversammlung des Vereines Sozialmarkt Freistadt (Foto: Sozialmarkt Freistadt)

150 Bananenschachteln pro Woche mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Gebrauchs wurden bis ins Geschäft gebracht. Eine nicht zu unterschätzende körperlich starke Arbeit, die von den Mitarbeitern geleistet wird. 12.000 unfallfrei gefahrene Kilometer verzeichnete der Tacho des arcade-Autos. 

600 Familien 

Derzeit sind im Bezirk Freistadt 600 Familien einkaufsberechtigt, pro Öffnungstag kommen zwischen 80 und 90 Kunden. Mehr als 60 Prozent sind Pensionisten. Dazu kommen noch Menschen, die trotz Vollzeitarbeit so wenig verdienen, dass sie einkaufsberechtigt sind. Alleinerzieher und Kriegsvertriebene aus der Ukraine zählen ebenfalls zum Kundenkreis der arcade. Asylwerber sind fast keine mehr im Sozialmarkt. Der Verein ist auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen. 

Lebensmittelspenden

Zwei Mal im Jahr werden seit mittlerweile 16 Jahren vor den Lebensmittelgeschäften in Freistadt und Umgebung für die Kunden Waren des täglichen Gebrauches gesammelt, jeweils vor Pfingsten und vor Weihnachten. Dabei helfen immer sehr viele Vereine und Organisationen ehrenamtlich mit. 

Zudem gibt es seit zehn Jahren den „Anderen Adventkalender“ der Pfarren der Pfarre Freistadt, der Lebensmittelspenden bringt. Auch Projekte und Sammlungen von Schulen (Musikmittelschule Freistadt, Marianum Freistadt, HLW/HLK Freistadt) und anderen Vereinen und Organisationen unterstützen den Verein.  Die Schüler der Freistädter HAK/HTL haben im Vorjahr mit ihren Pädagogen die gesamte Pfingstsammlung übernommen.   

„Vielen herzlichen Dank an alle Unterstützer, an alle Spender. Ohne sie könnten wir den Sozialmarkt arcade nicht betreiben,“ bedankt sich die wiedergewählte Vereinsobfrau Elisabeth Leitner. 


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