Für mich bist du das Meer: Judith Arbacher veröffentlicht Debütroman über Liebe, Sehnsucht und persönliche Entwicklung
FREISTADT. Mit ihrem ersten Roman „Für mich bist du das Meer“ legt die gebürtige Freistädterin Judith Arbacher eine berührende Geschichte über die Kraft besonderer Begegnungen und die Suche nach dem eigenen Weg vor.

Die heute in Niederösterreich lebende Autorin, promovierte Molekularbiologin und Gründerin des Projekts „be Lotus“, widmet sich in ihrem Debütroman den großen Fragen: Was ist wahre Liebe? Welche Begegnungen prägen uns nachhaltig? Und wie findet man zu sich selbst zurück?
Juliane und Alessandro
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 34-jährige Juliane Kimmesberger. Als erfolgreiche Managerin eines international tätigen Medizinproduktunternehmens scheint ihr Leben auf den ersten Blick geordnet und erfüllt. Doch hinter der Fassade begleitet sie eine leise innere Leere. Ein spontaner Kurztrip nach Grado an der italienischen Adria wird zum Wendepunkt.
Dort begegnet sie Alessandro Mattiello, dem Sohn einer Hoteliersfamilie. Zwischen den beiden entsteht augenblicklich eine tiefe Vertrautheit, die sich rational kaum erklären lässt. Wieder zurück in Österreich kann Juliane diese Begegnung nicht vergessen. Als sie Alessandro wiederfindet, entwickelt sich zwischen ihnen eine intensive Verbindung – allerdings unter schwierigen Voraussetzungen, denn Alessandro ist verheiratet.
Hoffnung und Zweifel
Der Roman zeichnet den Weg zweier Menschen nach, die sich von einer außergewöhnlichen Beziehung berühren lassen und dabei immer wieder zwischen Nähe und Distanz, Hoffnung und Zweifel pendeln. Als Alessandro die Beziehung schließlich infrage stellt, beginnt für Juliane eine tiefgehende Auseinandersetzung mit ihren eigenen Vorstellungen von Liebe, Verlust und persönlichem Wachstum. Dabei stellt sich die Frage: Muss Liebe intensiv und überwältigend sein – oder liegt ihre wahre Stärke vielleicht in Ruhe, Vertrauen und Beständigkeit?
Der inneren Stimme folgen
„Für mich bist du das Meer“ ist weit mehr als eine klassische Liebesgeschichte. Judith Arbacher verbindet emotionale Tiefe mit einer ruhigen, reflektierenden Sprache und erzählt von Transformation, Selbstvertrauen und dem Mut, der eigenen inneren Stimme zu folgen. Die Autorin lädt dazu ein, den eigenen Empfindungen zu vertrauen und offen zu bleiben für Wege, die das Leben unerwartet eröffnet.
Inspiration
Inspiriert wurde die Geschichte von einer realen Begegnung an einer Hotelrezeption in Grado. Die italienische Küstenstadt mit ihrem besonderen Licht, den Farben und dem Meer wurde für die Autorin zu einem Ort der Inspiration. Wasser spielt auch in ihrem persönlichen Leben eine bedeutende Rolle und zieht sich als zentrales Motiv durch den Roman.
Grafische Gestaltung
Die visuelle Gestaltung des Buches greift diese Inspiration ebenfalls auf. Das Cover zeigt das Werk „The Dance of the Moon“ des in Grado lebenden Künstlers Gianni Maran, dessen Arbeiten bereits international ausgestellt wurden – unter anderem in Brasilien, Deutschland, Istanbul, Kopenhagen, Buenos Aires, Sydney, Dubai und Barcelona. Für Judith Arbacher bildet das Kunstwerk eine stimmige Verbindung zwischen Titel, Inhalt und Atmosphäre des Romans.
„be Lotus“
Die Autorin gründete 2020 das Projekt „be Lotus“, das sich zunächst den Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung widmete. Im Laufe der Jahre verlagerte sich ihr Schwerpunkt zunehmend auf mentale Ruhe, Achtsamkeit und persönliche Entwicklung. Diese Themen spiegeln sich auch in ihrem literarischen Schaffen wider. In ihren Texten verbindet sie wissenschaftliche Klarheit mit emotionaler Tiefe und richtet sich an Menschen, die nach Authentizität, Zuversicht und einem bewussten Zugang zum Leben suchen.


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