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MÜHLVIERTEL. Einen bekannten Sieger brachte die 2026er-Auflage der Mühlviertel Classic: Die Deutschen Christian Madey/Britta-Christin Rehberg wiederholten mit einem Porsche 911 Targa aus dem Jahr 1969 ihren Erfolg aus dem Vorjahr.

Die Deutschen Christian Madey/Britta-Christin Rehberg wiederholten mit einem Porsche 911 Targa aus dem Jahr 1969 ihren Classic-Erfolg aus dem Vorjahr. (Foto: MVC/Plechi)

Sie krönten damit nicht nur eine starke Leistung, sondern standen auch an der Spitze des knapp 100 Autos starken Starterfeldes, deren Besatzungen sich die Stimmung auch durch die durchwachsene Witterung nicht trüben ließen.

Wetterbedingt eine echte Challenge

Speziell an den ersten beiden Tagen sorgte das Wetter mit Regen, Kälte und Nebel für schwierige Bedingungen. Diese machten die heuer erstmals vom Rallyeclub Mühlviertel ausgesuchten Strecken in den Bezirken Freistadt, Urfahr-Umgebung und Rohrbach noch ein bisschen herausfordernder. 17 Sonderprüfungen verlangten den Startern zusätzlich alles ab: durch die vielfach nassen Straßen wurde die dabei geforderte Gleichmäßigkeit zu einer echten Challenge.

Mit dieser kamen die späteren Sieger am besten zurecht: Madey/Rehberg legten mit einem Tagessieg am Donnerstag den Grundstein für den späteren Gesamterfolg. Dahinter gab es ein munteres Hauen und Stechen: Mehrfach wechselten an den drei Rallyetagen die Platzierungen auf dem Stockerl, das am Ende Benedikt Schwaighofer/Cornelia Nothaft (Porsche 356 B/Bj.1961) als Zweite und Alexander Schinnerl/Rainer Pflügler (Mercedes 450 SL/Bj. 1977) als Dritte erklommen. Die Klasse der Vorkriegsautos gewannen als Gesamt-Elfte die Deutschen Kay Fischer/Roberto Stäblein mit einem Bentley Roadster aus dem Jahr 1937.

Namhafter Betrag für Charity-Topf 

Bei der Siegerehrung in Hotel Freigold in Freistadt strahlten die Sieger und Platzierten mit den Organisatoren um die Wette: Classic-Mastermind Dietmar Hehenberger zeigte sich mit dem reibungslosen, unfallfreien Verlauf der Veranstaltung ebenso zufrieden wie Mühlviertel-Tourismus-Geschäftsführer Markus Obermüller und die Sponsoren des Events. Dies umso mehr, da dieser dem Motto „Drive for Charity“ einmal mehr gerecht wurde und einen namhaften Betrag für den Classic-Charity-Topf einspielte.


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