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FREISTADT. Vor gut 35 Jahren eroberten die Väter den Kreißsaal. Was früher undenkbar war, ist mittlerweile selbstverständlicher Teil des Vater- und Partnerseins. Bei einem Infotag am Donnerstag, dem 16. April können sich werdende Eltern über die Geburt am Krankenhaus Freistadt informieren.

Für den frisch gebackenen Vater Markus Radler war die Geburt von Tochter Simona ein Erlebnis. Foto: gespag
„Im Landeskrankenhaus Freistadt ist es eine seltene Ausnahme, wenn der Vater nicht mit bei der Geburt ist“, sagt Oberarzt Peter Neuner, Interimistischer Leiter der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe. Was sich jedoch im Laufe der Zeit verändert hat, ist die Einstellung der Männer. Väter wollen heute meist schon die Schwangerschaft aktiv erleben. Sie sind bei den Voruntersuchungen und beim Geburtsvorbereitungskurs mit dabei. „Der Partner fühlt sich zugehörig. Er kann seine Frau unterstützen und zum Baby von Anfang an eine intensive Beziehung aufbauen.“ Dieses „Hineinwachsen“ durch das Miterleben von Anfang an bringt Väter dazu, die beste Voraussetzung in den Kreißsaal mitzubringen: Sie wollen mit dabei sein und sie haben einen realistischen Bezug zum Ablauf einer Geburt einschließlich möglicher Sondersituationen. Das ist wichtig, denn Hektik, Ungeduld oder Druck wirken sich negativ auf den Geburtsablauf aus. Die Möglichkeiten der Unterstützung sind vielfältig. Selten umkippende Väter Das Bild vom werdenden Vater, der im Kreißsaal „umkippt“ ist selten, kommt jedoch laut Oberarzt Neuner vor. „Ganz selten ist es notwendig, einen Vater aus dem Kreißsaal zu verweisen, weil er den Geburtsverlauf durch sein Verhalten stört. Informationsabend Werdende Mütter und Väter erfahren am Informationsabend am Donnerstag, dem 16. April um 19 Uhr von Ärzten und Hebammen Wissenswertes über Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby. Sie können das geburtshilfliche Team kennenlernen und einen ersten Eindruck der Räumlichkeiten bekommen. Am Informationsabend gibt es auch ausreichend die Gelegenheit, Fragen zur bevorstehenden Geburt zu stellen. Eine Fotografin macht auf Wunsch gratis Fotos vom Babybauch.

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