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FREISTADT. Ab 1. Jänner 2018 gibt es in der Bezirkshaupstadt eine freie Kassenstelle für Allgemeinmedizin. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 7. September. Interessenten stellt Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer finanzielle Anreize in Aussicht.

Die Bezirkshaupstadt hofft auch in Zeiten des (Land-)Ärztemangels die vierte Kassenstelle für Allgemeinmedizin bald besetzen zu können. Foto: Wodicka

Dr. Bernhard Gugel bietet in seiner Praxis in der St. Peter-Straße Räumlichkeiten und Infrastruktur (Geräte von EKG bis Labor, Personal etc.) für eine Praxisgemeinschaft an, was unter anderem flexible Arbeitszeiten und fachlichen Austausch ermöglicht. Die Praxisgemeinschaft kann zunächst als Gruppenpraxis geführt werden, wobei der Ausbau zu einer Primärversorgungseinheit möglich wäre. Die ausgeschriebene Kassenstelle kann auch auf zwei halbe Stellen gesplittet werden.

Attraktiver Mix aus Stadt und Land

Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer hofft, schnell Nachfolge für die vierte Kassenstelle zu finden, und stellt eine finanzielle Unterstützung in Aussicht: „Wir haben in Freistadt eine hervorragende Infrastruktur – beste Schulen, eine gute Gesundheitsversorgung, ein umfangreiches Kultur- und Freizeitangebot und mit der S 10 auch eine sehr gute Anbindung in den Zentralraum. Gleichzeitig befindet man sich unweit der Stadt mitten in unberührter Natur.“ Dieser Mix aus Stadt- und Landleben mache Freistadt höchst attraktiv als Wohnort.

Finanzielles „Zuckerl“

Um Bewerbern die Entscheidung leichter zu machen, will die Stadtgemeinde dem neuen Kassenarzt bzw. der neuen Kassenärztin auch finanziell entgegenkommen.“ Ebenso wie die Bürgermeisterin freut sich auch die Kollegenschaft vor Ort – Dr. Marion Csanády, Dr. Silvia Haunschmidt-Ehn und Dr. Bernhard Gugel – auf eine gute Zusammenarbeit.


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