Sozialservice Freistadt machte in zwei Jahren 131.092 Euro an Hilfsgeldern locker
FREISTADT. Bei der Vollversammlung des „Sozialservice Freistadt“ legte das Team rund um den wiedergewählten Obmann LAbg. Michael Lindner und Geschäftsführerin Renate Leitner eine beeindruckende Bilanz vor.

„In den vergangenen beiden Jahren konnten wir 2140 Klienten in unseren Beratungsstellen Freistadt und Pregarten helfen. Das ist ein gleichbleibend hohes Niveau und zeigt, wie wichtig unsere Beratungseinrichtung in der Region ist. Wir helfen mit Hand und Herz, vertraulich und kostenlos!“, sagt Obmann Michael Lindner.
Zwiespältige Bilanz
Beeindruckend und erschreckend zugleich ist die Bilanz der vergangenen beiden Jahre bei den organisierten Hilfsgeldern: „Mit 131.902 Euro in den Jahren 2018 und 2019 konnten wir eine Rekordsumme an Hilfsgeldern für von Armut betroffene Menschen in unserer Region organisieren. Ich bin stolz auf unser kompetentes und aktives Beratungsteam. Aber es ist auch erschreckend, wie viele Menschen in unserer Region von schwierigen Lebenslagen und Armut betroffen sind!“, zieht Lindner eine zwiespältige Bilanz.
Jahresschwerpunkt Kinderarmut
Als Jahresschwerpunkt widmet sich das Sozialservice heuer dem Thema „Kinderarmut“: „Studien zeigen, dass 19% aller Kinder und Jugendlichen in Österreich armutsgefährdet sind. Wir gehen davon aus, dass auch ca. jedes fünfte Kind in unserer Region armutsgefährdet ist. Deswegen wollen wir heuer verstärkt Bewusstsein für das Thema schaffen und gemeinsam mit anderen Organisationen ganz konkret vor Ort bei uns unterstützen!“, kündigt Lindner an.


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