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ST. LEONHARD. Mit viel Einsatz und Armschmalz haben Helfer des Verschönerungs- und Tourismusforums und der Gemeinde St. Leonhard den beliebten Fitnessweg rund um den Predigtberg wieder in Schuss gebracht.
 

Manfred Hackl, Fritz Frühwirth, Helmut Mittmannsgruber, Günter Viertlmayr, „Bankerlchef“ Hubert Rockenschaub und Herbert Punz (v.l.) bei der Arbeit Foto: Walter Hackl

Die Helfer haben kürzlich die Fitnessstationen gesäubert und frische Hackschnitzel aufgebracht. Entlang des Weges gibt es zahlreiche Ruhebankerl zum Rasten, die Aufstellung und Betreuung hat Hubert Rockenschaub vom langjährigen „Bankerlchef“ Alois Fragner übernommen. Rockenschaub stellt die Bankerl großteils selber her, das Holz dafür spenden die Bauern. Sechs neue Bankerl hat Rockenschaub momentan in Reserve.

Der drei Kilometer lange Ganzjahresrundweg wird von den St. Leonhardern ebenso gerne begangen wie von auswärtigen Wanderern. Durch die zehn Übungsstationen ist der Weg sehr abwechslungsreich, ein Kinderspielplatz auf halber Strecke sorgt bei kleinen Wanderern zusätzlich für Vergnügen.

Die „Kohlerlucka“

Ein besonderer Platz am Weg ist die „Kohlerlucka“. Die Bezeichnung dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach von einer Köhlerbehausung her stammen. Hier haben Bauern im Zweiten Weltkrieg ihre Pferde versteckt und auch Frauen brachten sich dort vor den Russen in Sicherheit. In den Fünfzigerjahren war die Kohlerlucka ein beliebter Treffpunkt für junge Burschen. Man munkelt, dass diese besonders gerne gestohlene Eier zur Kohlerlucka mitnahmen, um dort daraus ein Festmahl zuzubereiten.


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