Pferdeeisenbahn-Wanderweg auf 74 Kilometern digitalisiert

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Das Team beim Halt in Gallneukirchen (v. l.): Karl Göweil aus Gallneukirchen, Franz Waldhör aus Kefermarkt, Obmann Fritz Stockinger, Bettina Preinfalk, Willi Wurm aus Unterweitersdorf und Ludwig Ziegler Freistadt Foto: Pferdeeisenbahn
Mag. Susanne  Überegger Mag. Susanne Überegger, Tips Redaktion, 19.04.2021 13:15 Uhr

RAINBACH. Noch steht nicht fest, wann im heurigen Jahr die Pferdeeisenbahn in Kerschbaum wieder ihre Pforten öffnet – dafür ist jetzt der 74 Kilometer lange Wanderweg von Linz-St. Magdalena bis nach Leopoldschlag durchgängig beschildert und auch digitalisiert.

Von 1832 bis 1872 fuhren mit Salz beladene Pferdekutschen auf der Strecke von Linz bis nach Budweis in Südböhmen, heute kann man diese Strecke noch bis nach Leopoldschlag im Mühlviertel auf der zum Teil historischen Trasse der Pferdeeisenbahn erwandern.

Der Weg führt durch romantische Landschaften und kann mit originalen, in der Erde eingelassenen Schwellen aufwarten. Damit sich niemand verläuft und gleichzeitig moderne Technik verwenden kann, ist ein Team der Pferdeeisenbahn in Kerschbaum unter der Leitung von Bettina Preinfalk kürzlich die gesamte Distanz von 74 Kilometern in vier Etappen abgegangen.

Zehn Pferdeeisenbahn-Gemeinden

„Aus jeder der zehn Pferdeeisenbahn-Gemeinden Leopoldschlag, Rainbach, Freistadt, Kefermarkt, Waldburg, Neumarkt, Gallneukirchen, Unterweitersdorf, Engerwitzdorf und Linz-St. Magdalena war jeweils ein Verantwortlicher mit dabei, der nunmehr Bescheid weiß, sollten Fragen auftauchen“, sagt Preinfalk.

GPS-Daten gehen online

Hauptaufgabe des Teams war die Beschilderung bzw. Markierung des Wanderwegs mit den gelben Tafeln zu kontrollieren und nötigenfalls zu ergänzen. Weiters wurden die GPS-Daten aufgenommen, damit Wanderern künftig auch das Handy für die Orientierung zur Verfügung steht. Ab Ende der Woche können sich Interessente die Daten von den Homepages der Pferdeeisenbahn bzw. des Tourismusverbandes Mühlviertler Kernland downloaden.

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