Paralympics-Silbermedaillengewinner Flo Brungraber zu Besuch im Gym Freistadt
FREISTADT. Mit „Shit happens“ betitelte Florian Brungraber, Para-Triathlon-Silbermedaillengewinner bei den Paralympics in Tokio, seinen Vortrag am Gymnasium Freistadt. 400 Schüler lauschten aufmerksam der Erzählung seiner Lebensgeschichte und rissen sich förmlich um ein Autogramm des Spitzenathleten.

Die Schüler hörten Florian Brungraber aufmerksam zu: Mit 26 Jahren wurde er durch einen unglücklichen Paragleit-Unfall querschnittgelähmt. Wie er aus diesem tiefen Tal wieder herauskam und sogar zum Olympioniken wurde, faszinierte die Jugendlichen quer durch die Bank.
Im Anschluss an den Vortrag beantwortete der Elzer Sportler alle interessierten Fragen und auch Autogramme gab es zur Erinnerung. „Es ist immens wichtig für die Jugendlichen, Vorbilder zu haben, die ihnen zeigen, dass aus jeder Krise auch wieder neue Kraft geschöpft werden kann“, bedankte sich die Schulleiterin Sandra Wiederkehr bei dem Athleten.
Tag der psychischen Gesundheit
Der Vortrag von Florian Brungraber war nur ein Teil des „Tages der psychischen Gesundheit“ unter dem Motto „Der Seele etwas Gutes tun“. Die Religionslehrerinnen Margit Haunschmid und Astrid Hollaus organisierten den jährlichen Projekttag auf Wunsch der Schülervertretung. Zehn Workshops standen für die Oberstufenschüler zur Auswahl. Das Themenspektrum war breit gestreut: Von „Ver-rückte Kindheit – Wenn Eltern psychisch krank sind“ über Suizidalität, Schönheitswahn oder Internet-Sucht. Auch Yoga- und Tai-Chi-/Qi-Gong-Workshops sowie ein Töpferkurs wurden angeboten.
„Es war ein Tag, der die Investition in die psychische Gesundheit der Jugendlichen jedenfalls wert war“, resümiert die Schulleiterin.


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