Freistadt bekundet Interesse an Pilotprojekt "Community Nurses"
FREISTADT. Der FPÖ-Vorschlag, in der Bezirkshauptstadt das Pilotprojekt „Community Nurses“ umzusetzen, wurde in der jüngsten Stadtratssitzung ausführlich und konstruktiv diskutiert.

„Schlussendlich konnten wir in einer Absichtserklärung festhalten, dass Bürgermeister Christian Gratzl beim Sozialministerium um eine Fristerstreckung ansucht und weitere Details einholt“, informiert FPÖ-Stadtrat Harald Schuh. Die Frist zur Projekteinreichung endete nämlich bereits am 2. Dezember. In so kurzer Zeit war der komplexe Antrag nicht zu bewältigen. Sollte vom Ministerium ein Aufschub gewährt werden, sind Details zu eruieren und eine Entscheidung zu treffen. „Wir als FPÖ sind jedenfalls von dem Projekt überzeugt. 99 Prozent der Senioren wollen laut einer Studie der FH Burgenland zu Hause alt werden. Dafür wäre eine ‚Community Nurse‘ die ideale Voraussetzung“, so Stadtrat Schuh.
Wie berichtet, sind ‚Community Nurses‘ diplomierte Pflegekräfte, die Pflege daheim in einem festgelegten Gebiet unterstützen. Sie fungieren als Bindeglied zwischen pflegenden Angehörigen, mobilen Diensten und Ärzten und sind regelmäßige Anlaufstelle, Koordinator und Anleiter für pflegerische Bedürfnisse.


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