Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Online Redaktion, 28.03.2022 08:44

FREISTADT. Exakt 440 Menschen auf der Flucht aus der Ukraine hat das Rote Kreuz Freistadt im Notquartier in der Bezirkssporthalle Freistadt seit 9. März 2022 aufgenommen, verpflegt und betreut. Mit 31. März wird dieses nun wieder geschlossen. Das Rote Kreuz bündelt seine Kräfte für nachhaltige Hilfe im Zentralraum.

Einsatzleiter vor Ort Michael Schwab und viele Helfer haben seit Öffnung der Notunterkunft 440 Menschen auf der Flucht in der Sporthalle Freistadt betreut. (Foto: ÖRK/Manuel Reindl)

Um vorhandene Ressourcen nachhaltig einzusetzen, werden die Kräfte OÖ-weit gebündelt. Die neu in Oberösterreich Ankommenden werden nun in größeren Durchgangsquartieren im Zentralraum untergebracht, nahe an Hauptverkehrsrouten, für einen Aufenthalt von höchstens drei Tagen. Die Schutzsuchenden sollen dort Kraft tanken können und rasch in ein längerfristiges Quartier übersiedeln oder die Weiterfahrt antreten.

Helfer leisteten mehr als 5.000 Arbeitsstunden im Notquartier Freistadt

„Als eines der ersten und größten Quartiere in OÖ, konnte das Rote Kreuz Freistadt mit Unterstützung der Bevölkerung bis zu 201 gleichzeitig anwesenden Personen rasch Hilfe bieten. Mehr als 5.000, großteils freiwillige Stunden wurden hier geleistet“, berichtet Bezirksrettungskommandant Gerald Roth stolz. „In den nächsten Tagen werden wir versuchen, die noch Anwesenden in Dauerunterkünfte zu vermitteln und anschließend wieder aufzuräumen. Sofern es keine Änderung gibt, steht die Bezirkssporthalle bald wieder zur Verfügung“, ergänzt einer der Einsatzleiter vor Ort Michael Schwab.

Übriggebliebene Sachspenden verkommen nicht

Die von der Bevölkerung gespendeten Sachen haben glückliche Abnehmer gefunden. Die übriggebliebenen Spenden werden an die bestehenden Übergangsquartiere und Rotkreuz-Märkte geliefert sowie für die Wiederauffüllung der vorgehaltenen Hygienepakete der Sanitätssammelstellen verwendet, um hier wieder schnellstmöglich einsatzbereit zu sein. Das Tierfutter kommt zur Tierschutzstelle Freistadt.

Rotes Kreuz bedankt sich für die Unterstützung von allen Seiten

Das Team des Roten Kreuzes Freistadt bedankt sich herzlich bei den vielen Mitarbeiten, freiwilligen Helfen bzw. Dolmetschen, allen Spendern, und allen weiteren Unterstützen für das bisherige Engagement. „Dank Ihrer Hilfe und Unterstützung können wir Verantwortung übernehmen und Menschen helfen“, ist sich Gerald Roth sicher.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden