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Online Redaktion, 08.04.2022 07:54

RAINBACH. Großes Interesse zeigten die Besucher des Tags der offenen Baustelle des Projekts Rainbach Rosensiedlung. 18 Wohnungen sind nun bereits vergeben, vier sind noch zu haben. Der Erste, der sich für eine der Wohnungen beworben hat, ist Pfarrer Anton Stellnberger. Er geht im Sommer 2022 in Pension.

  1 / 3   v.l.: Wirtschaftsleiter Josef Brandauer, Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer, Generalökonomin Sr. Johanna Pobitzer (Franziskanerinnen von Vöcklabruck), Sr. Daniella Kreuzhuber (APH St. Elisabeth), Bauleiter Stefan Lasinger, Sr. Herma Schaumberger (APH St. Elisabeth, Ernst Lindinger (ISG Ried), Pfarrer Anton Stellnberger und Gerhard Schlögl (Hausverwaltung STIA Immo). (Foto: Franziskanerinnen von Vöcklabruck:)

„Es ist hier wunderschön, wir haben uns schon vor einiger Zeit entschieden, hierher zu ziehen.“ Stolz inspiziert Ulrich Brünker die 3-Zimmer-Wohnung, die er mit seiner Frau Ursula ab Herbst bewohnen wird. Derzeit wohnen die beiden mit ihrem Hund in zwei Zimmern in einer betreubaren Wohnanlage in Linz. Der Umzug nach Rainbach wird ihnen nicht schwerfallen: „Die Anbindung nach Linz ist ja sehr gut, und wir freuen uns darauf, am Land zu wohnen und gleich in der Natur zu sein.“

Pfarrer Stellnberger zum betreubaren Wohnen: „Man bleibt ja nicht ewig fit“

Auch Anton Stellnberger, der Pfarrer in Rainbach im Mühlkreis, wird eine Wohnung in der Rosensiedlung 1 beziehen. „Ich war der Erste, der sich um eine Wohnung hier beworben hat. Mit 70 Jahren werde ich nun etwas leiser treten und als Pfarrer in Pension gehen, bleibe aber Priester und werde weiterhin Gottesdienste abhalten. Ich fühle mich noch gesund, aber das Angebot des betreubaren Wohnens wird vielleicht später einmal spruchreif. Man bleibt ja nicht ewig fit...“

Wie Pfarrer Stellnberger und das Ehepaar Brünker haben viele Interessierte den gestrigen Tag der offenen Baustelle im Projekt Rosensiedlung genutzt, um Details zu klären und schließlich die fixe Entscheidung zu treffen, dort einzuziehen. Die 22 1-, 2- und 3-Zimmerwohnungen, die die Franziskanerinnen von Vöcklabruck gemeinsam mit der ISG Ried realisieren, stehen offen für jung und alt und bieten bei Bedarf auch eine neue Form des betreubaren Wohnens: Der Orden betreibt auch das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth gegenüber der Rosensiedlung, das auch zukaufbare Dienstleistungen für MieterInnen der Rosensiedlung anbieten wird. Zukunftweisend ist auch das nach ökologischen Gesichtspunkten konzipierte Gebäude: Solarzellen am Dach und eine Erdwärme-Zentralheizung sowie eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgen für niedrige Betriebskosten. Alle Wohnungen sind barrierefrei mit einem Lift erreichbar.

„Wir haben es geschafft, trotz der explodierenden Baukosten die Miet- und Betriebskosten ziemlich stabil zu halten“, freut sich Josef Brandauer, Wirtschaftsleiter der Franziskanerinnen von Vöcklabruck.


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