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Nationalrätin Johanna Jachs begrüßt Ausweitung der kostenlosen HPV-Impfung

Online Redaktion, 19.11.2022 06:45

BEZIRK FREISTADT. Nationalrätin Johanna Jachs und JVP-Bezirksobfrau Stefanie Kartusch begrüßen die Ausweitung der kostenlosen Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) ab 2023.

Stefanie Kartusch (l.), NAbg. Johanna Jachs (Foto: ÖVP)
Stefanie Kartusch (l.), NAbg. Johanna Jachs (Foto: ÖVP)

Bund, Länder und Sozialversicherung haben sich auf die Ausweitung der kostenlosen HPV-Impfung geeinigt. Künftig soll die Impfung Kindern, Jugendlichen und junge Erwachsenen vom vollendeten 9. bis zum vollendeten 21. Lebensjahr kostenlos zur Verfügung stehen. Die Umsetzung der kostenlosen Impfung ist ab 2023 geplant.

Derzeit ist die kostenlose Impfung in Österreich auf Kinder im Alter von neun bis elf Jahren beschränkt. Bis zum Alter von 15 Jahren wird sie zum Selbstkostenpreis abgegeben. Ab dem 18. Lebensjahr liegen die Kosten in der Regel bei 620 Euro.

Wichtiger Schritt zur Prävention

„Die Ausweitung des HPV-Impfangebots kann jungen Menschen das Leben retten, da HPV-Viren oft der Auslöser für zahlreiche Krebserkrankungen sind. Viele junge Menschen, die sich bisher impfen lassen wollten, konnten dies aufgrund der hohen Kosten nicht. Die Ausweitung des kostenlosen Impfangebots bis zum 21. Lebensjahr ab dem kommenden Jahr ist nun ein weiterer wichtiger Präventionsschritt“, sagt Stefanie Kartusch, Bezirksobfrau der JVP aus Pregarten.

„Es braucht eine umfassende Informationskampagne“

„Eine hohe HPV-Durchimpfungsrate schützt besonders Mädchen und junge Frauen vor späteren Erkrankungen. Es freut mich, dass nun eine Lösung im Sinne der Gesundheit junger Menschen gefunden wurde. Jetzt ist es wichtig, dass die Durchimpfungsrate rasch steigt und junge Frauen und Männer dieses Angebot in Anspruch nehmen. Dazu braucht es nun auch eine umfassende Informationskampagne, um auch Personen bis zum 30. Lebensjahr dazu zu ermutigen, diese Impfung nachzuholen“, sagt Johanna Jachs.

Humane Papillomaviren (HPV) sind die Hauptursache für zahlreiche Krebserkrankungen. 90 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs gehen darauf zurück. Gebärmutterhalskrebs ist nach Brustkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung von Frauen in der EU im Alter von 15 bis 44 Jahren. Humane Papillomaviren verursachen auch den Großteil der Krebserkrankungen von Frauen und Männern im mittleren Rachenraum und an den Geschlechtsorganen.

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