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FREISTADT/MÜHLVIERTEL. Zum Dichten von Gstanzln über die Kirchensituation hat das neue Mühlviertler Dekanatsmagazin im Freien Radio Freistadt eingeladen. Bis 30. Jänner können diese noch eingeschickt werden.

Kreative Gstazl-Dichtungen sind gefragt. (Foto: Avanne Troar/Adobe Stock)
Kreative Gstazl-Dichtungen sind gefragt. (Foto: Avanne Troar/Adobe Stock)

In den Pfarren von  Freistadt und Gallneukirchen werden derzeit kirchenkritische Texte gesammelt, von denen eine Auswahl in der Radiosendung am Mittwoch, 1. Februar, ab 15 Uhr und am Donnerstag, 2. Februar, ab 10 Uhr in Radio Freistadt dargeboten wird. Vier Beispiele aus den bisher eingelangten Gstanzln:

In da Kirchn geht nix weita, dös liegt wohl an Rom;

Weils dort nur zehn Bremsn und koa Gaspedal hom.

 

Über Liab, Ehe und Famüli, do kaun ma nua stauna,

Entscheidn im Vatikan lauta ledige Mauna.

 

Wegn Priestermaungl müassn stot 487 Pforrn

Hiatzt vierzg neichi Groß-Pforrn launga.

A Obschoffung vom Zölibat

Wa einfocha und billiger gaunga.

 

In da hiatzign Krise, i kaunns goa net kapiern,

Sans wieda de Bankn, die am meistn profitiern.

 

Kirchen- und politik-kritische Gstanzl können noch bis 30. Jänner per E-Mail an redaktion@frf.at oder an Radio Freistadt, Pfarrgasse 4, 4240 Freistadt geschickt werden.

 

 


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