Notarztdienst im Bezirk Freistadt: In 30 Jahren mehr als 300 Patienten reanimiert
FREISTADT. Seit 30 Jahren rückt der Notarztdienst des Roten Kreuz Freistadt zu Einsätzen aus, bei denen Schwerkranke oder Schwerverletzte zu versorgen sind. 22.674 Einsätze stehen zu Buche.

Nicht mehr wegzudenken ist der Notarztdienst Freistadt, den es seit nunmehr 30 Jahren gibt. Am 5. Juli 1993 um 7 Uhr haben ein Notarzt und zwei Notfallsanitäter die erste „fahrende Intensivstation“ im Bezirk Freistadt in Betrieb. Der Notarztwagen, ein rund zwei Millionen Schilling (umgerechnet rund 145.350 Euro) teure Spezialfahrzeug wurde angeschafft, um die Überlebenschancen Schwerkranker oder Schwerverletzter erheblich zu erhöhen.
Fahrzeug und Team sind immer am neuesten Stand
Seitdem hat sich viel getan. Nicht nur die Umstellung von Notarztwagen auf Notarzteinsatzfahrzeug 2004 war ein großer Schritt, sondern auch die dadurch bedingte Aufteilung des Teams auf die Bezirke Freistadt und Urfahr-Umgebung.
Die Ausstattung immer up to date zu halten, stets am neuesten Stand der Wissenschaft und leitliniengetreu zu arbeiten, ist der Anspruch des Teams rund um Dienstführenden Thomas Reisinger. „Der Notarztdienst ist 30 Jahre alt, aber aufgrund der ständigen Weiterentwicklung kein bisschen älter“, ist Reisinger überzeugt und bedankt sich bei allen Wegbegleitern aus Ärzteschaft und Rotem Kreuz.
Mehr als 300 Reanimationen in 30 Jahren
Insgesamt fuhr der Notarztdienst Freistadt in vergangenen 30 Jahren 22.674 Einsätze. Statistisch gesehen, hatte jede dritte Person im Bezirk einmal Kontakt mit dem Notarztdienst. Seit 2016 wurden 74 Patienten erfolgreich reanimiert. Hochgerechnet auf 30 Jahre sind das 317 reanimierte Patienten.


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