Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

FREISTADT. In die nächste Runde geht das Freistädter Repair- und Nähcafé am Samstag, 3. Februar, im Keller der Wohnoase. Das engagierte Freiwilligen-Team hat nun auch einen EDV-Techniker und eine Spezialistin für die alte japanische Stick- und Reparaturkunst „Boro & Sashiko“ mit an Bord.

Boro und Shashiko, dem Sticken und Reparieren, ist im Repair- und Nähcafé künftig ein Schwerpunkt gewidmet. (Foto: Volkshilfe)

Sashiko, eine Sticktechnik, und Boro, das Reparieren von zerschlissener Kleidung, entstanden in Japan in der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts. Speziell Boro entwickelte sich vor allem aus einer Notwendigkeit heraus, da Stoffe teuer und nicht leicht zu bekommen waren. Daher wurde jedes kleinste Stück aufgehoben. Viele der Kleidungsstücke wurden so oft repariert, dass sie von einer Generation an die nächste übertragen wurden.

Nun hat das Repair- und Nähcafé der Volkshilfe in Freistadt eine Spezialistin für Boro & Sashiko mit an Bord, ebenfalls dabei ist ab sofort ein EDV-Techniker. Gemeinsam mit allen anderen Freiwilligen gehen sie nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ und gegen eine freiwillige Spende zur Sache - immer mit dem Ziel vor Augen, Kleidungsstücke oder kleine Elektrogeräte wie zum Beispiel Lampen, Toaster, Radios oder Kaffeemaschinen länger nutzbar zu machen. Dadurch können teure Neuanschaffungen vermieden und Abfall reduziert werden.

Das Repair- und Nähcafé findet im Keller der Wohnoase Freistadt in der Zemannstraße 29 (Eingang neben der Fa. Putschögl) jeden ersten Samstag im Monat von 13 bis 16 Uhr statt. Der erste Termin im heurigen Jahr ist am 3. Februar.

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden