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BEZIRK FREISTADT. Wenn am Zivilschutztag, Samstag, dem 4. Oktober, die Sirenen ertönen, ist es auch Zeit, an einen krisenfesten Haushalt zu denken. Daran erinnert der OÖ Zivilschutz-Bezirksleiter Ewald Niederberger.

OÖ Zivilschutz-Bezirksleiter Ewald Niederberger (Foto: OÖ Zivilschutz)
OÖ Zivilschutz-Bezirksleiter Ewald Niederberger (Foto: OÖ Zivilschutz)

Am Samstag, 4. Oktober, ertönen ab 12 Uhr nicht nur die Zivilschutz-Sirenensignale, für den OÖ Zivilschutz ist der Tag auch wichtig für den Selbstschutz und die Vorsorge. Denn wer vorsorgt, muss seinen krisenfesten Haushalt auch überprüfen. OÖ Zivilschutz-Bezirksleiter Ewald Niederberger verweist darauf, dass die Überprüfung des Lebensmittelvorrates und die Kontrolle der Sicherheitsgeräte und -einrichtungen die Bestandteile dieses Stresstestes sind, der optimalerweise jährlich am Zivilschutztag durchgeführt werden sollte.

Sirenensignale sind von großer Bedeutung

Alle drei verschiedenen Zivilschutz-Sirenensignale haben einen gemeinsamen wichtigen Inhalt: Erklingt eines davon, ist es Zeit, das Radio einzuschalten. Die Behörden informieren via Radio über das Geschehen und die notwendigen Verhaltensmaßnahmen. Natürlich appelliert der Zivilschutz an die Bürger auch, sich noch einmal mit der Art und Dauer der einzelnen Signale auseinanderzusetzen, denn dies gehört zur Eigenverantwortung und zum Selbstschutz.

Überprüfung des krisenfesten Haushalts

„Wenn ich meine Sicherheitsgeräte und den Vorrat am Zivilschutztag überprüfe, dann habe ich das alles für ein Jahr erledigt – und die Sirenensignale, die an diesem Tag ertönen, erinnern mich daran“, erklärt Ewald Niederberger. Eine Checkliste zur Überprüfung ist beim Zivilschutzbeauftragten auf jedem Gemeindeamt erhältlich.

„Familien-Notfallplan“ 

Die Broschüre „Familien-Notfallplan“ ist ein umfassendes Nachschlagewerk, das in keinem Haushalt fehlen darf. Die 40-Seiten starke Broschüre kann kostenlos beim OÖ Zivilschutz unter 0732 652436 oder unter zivilschutz-shop.at bestellt werden. Sie bietet zum einen Checklisten, in denen beispielsweise Erreichbarkeiten und Notfallsammelpunkte außerhalb des Hauses oder mögliche Gefahrenbereiche eingetragen werden können. Auch Zuständigkeiten der einzelnen Familienmitglieder für verschiedene Katastrophenszenarien werden im Notfallplan festgehalten.

 Warnmeldungen am Handy

Wie schon im Vorjahr, wird dieser Probealarm mit AT-Alert-Warnmeldungen auch auf alle empfangsbereiten Handys gesendet, verweist Ewald Niederberger. Dabei werden keine personenbezogenen Daten (z.B. Handy-Nummern) verwendet und der Empfang der AT-Alert Warnmeldungen erfolgt anonym.

 

  1. Sirenenprobe für 15 Sekunden
  2. Warnung: 3 Minuten gleichbleibender Dauerton. Ein gleichbleibender Dauerton in der Länge von 3 Minuten bedeutet „Warnung“. Dieses Signal wird ausgelöst, wenn die Bevölkerung vor herannahenden Gefahren gewarnt wird. Radio einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.
  3. Alarm: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton Ein auf- und abschwellender Heulton von 1 Minute bedeutet „Alarm“. Die Gefahr steht unmittelbar bevor. Radio einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.
  4. Entwarnung: 1 Minute Dauerton Ein gleichbleibender Dauerton von 1 Minute (nur nach vorausgegangenem Alarmsignal) bedeutet „Entwarnung“, das heißt Ende der Gefahr. Dennoch müssen weiterhin die Durchsagen im Radio beachtet werden, da es vorübergehend bestimmte Einschränkungen geben kann.

Die Sirenensignale für den  Zivilschutz-Probealarm:
Nähere Infos: zivilschutz-ooe.at

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