Spektakulär, einzigartig, Mühlviertel 8000: Achter-Teams schwimmen, laufen, biken und walken um den Sieg
FREISTADT/MÜHLVIERTEL. Bereits in vollem Gang ist heute, Samstag, der spektakulärste Mannschaftssport-Event Österreichs: Am 12. August gehen 151 Achter-Teams bei der sechsten Auflage des ASVÖ M8000 an den Start – Teilnehmerrekord!

1208 Sportler geben sich bei der einzigartigen Sportveranstaltung die Ehre und stellen sich der großen Herausforderung, als Team gut, aber vor allem schnell, ins Ziel bei der Messe Mühlviertel in Freistadt zu kommen. „So viele wie noch nie zuvor“, freut sich Veranstalter Martin Fischerlehner aus St. Oswald/Fr. mit seinem Team.
Bei der 190 Kilometer langen Strecke quer durch das Mühlviertel sind acht Berge zu bewältigen und insgesamt 4075 Höhenmeter in unterschiedlichen Sportarten zurückzulegen.
Olympia-Teilnehmer Christian Hoffmann am Start
„Das Schöne an der Veranstaltung ist, dass sich Profi- und Hobby-Sportler messen können“, unterstreicht Martin Fischerlehner eine der Besonderheiten des Bewerbs. Nicht nur Olympia-Teilnehmer Christian Hoffmann steht wieder am Start, auch das Österreichiche Langlauf-Nationalteam wird beim M8000 dabei sein.
Spektakuläre Etappen
Auf der Strecke liegen leichtere, schwierigere und sehr spektakuläre Etappen. Start ist um 7.30 Uhr für die Schwimmer, die den Moldau-Stausee überqueren müssen, in Horní Plana (CZ). Weiter geht es mit dem Berglauf auf den Plöckenstein (ca. 16 km), Mountainbike bis Weigetschlag (70 km), Nordic Walking auf den Sternstein (ca. 10 km), Rennrad nach Sandl (72,5 km), Mountainbike auf den Viehberg (6,6 km), Lauf in die Zelletau (10 km) und der bei den Zuschauern sehr beliebte Dirt Run (4,8 km) am ehemaligen Truppenübungsplatz Zelletau mit Ziel am Messegelände in Freistadt.
„Eine ausgewogene Kräfteeinteilung ist ausschlaggebend für den Erfolg, besonders beim Berglauf, bei der Rennrad- und der langen Mountainbike-Strecke“, weiß Martin Fischerlehner, der am 12. August mit seinem Veranstalterteam und 250 freiwilligen Helfern im Einsatz sein wird, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf des aufwändigen Großevents zu garantieren.
Einzelkämpfer Christian Auer
Eine besondere Challenge hat sich Ironman Hawaii-Finisher Christian Auer aus Freistadt überlegt: Er absolviert die gesamte Strecke als Einzelkämpfer außer Konkurrenz. Mit seiner Teilnahme unterstützt er das Pro-Juventute-Projekt „ErLE“ für benachteiligte Kinder in Sandl. Mit dem Erlös aus Spendengeldern für jeden der 190 Kilometer werden neue Fahrräder für die Mädchen und Buben finanziert.
„Ich freue mich schon auf die Herausforderung. Obwohl ich beim M8000 eine kürzere Strecke als beim Ironman auf Hawaii zurücklegen muss, ist es durch das bergauf-bergab im Mühlviertel ungleich schwieriger“, hofft Auer, eine Zeit von unter zehn Stunden ins Ziel zu bringen.
Spaß und Teamgeist
Bei der Namensgebung sind viele Teams sehr kreativ. „Namen wie „Die gestiefelten Muskelkater“ oder „6 Räuber und 2 Gendarm“ zeugen vom Spaß, der gemeinsam mit dem Teamgeist ganz klar im Vordergrund es ASVÖ M8000 steht“, freut sich Fischerlehner schon auf eine tolle Veranstaltung.
Jede Mannschaft ist Sieger
Den Rekord hat mit 7:25:14 im Vorjahr das Team Guglwald aufgestellt. Beim Mühlviertel 8000 gilt jedoch:
Zwar gewinnt das schnellste Team, aber jede Mannschaft, die ohne Ausfälle ins Ziel kommt, gehört zu den Siegern! Gefeiert werden die Sportler bei der Siegerehrung auf der Mühlviertler Wies'n.


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