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FREISTADT. Mit einem Zweierteam und einem Solostarter nahm das Mühl4tler Bike Team bei der Race Around Austria Challenge teil. Die Sportler fuhren einen zweiten und einen tollen fünften Platz ein.

Zweiter Platz für Michael Hölzl Alle Fotos: Felix Roittner
  1 / 7   Zweiter Platz für Michael Hölzl Alle Fotos: Felix Roittner

Michael Hölzl startete Solo für das Mühl4tler Bike Team, Peter Brandstetter und Gerhard Stumbauer im Team. Bei Hölzl begann das Rennen denkbar schlecht. Kurz vor dem Start gab das Pacecar den Geist auf und er musste sich alleine auf den Weg machen. Erst ab 20 Uhr ist das Begleitfahrzeug Pflicht, deshalb war es vorerst kein Problem. Die restliche Crew wurde von den sehr hilfsbereiten Veranstaltern zu einer Werkstätte geleitet, um das Problem am Auto zu beheben.

Nach 40 Kilometern konnte das Team zum Rennfahrer aufschließen. Hölzl war nach 40 Kilometern an fünfter Stelle, machte aber Platz um Platz gut und fuhr an der zweiten Stelle mit. 160 Kilometer vor dem Ziel kam das erste richtige Tief beim Radfahrer. Er wusste, dass noch drei schwierige Berge auf ihn warteten. Doch seine sensationelle Crew hielt ihn bei Laune und er konnte dieses Tief überwinden. Von einem Zuschauer an der Strecke erfuhr er, dass er immer noch an zweiter Stelle liegt. Nun war sein Wille und seine Motivation zu 100 Prozent zurück. Er wollte den Platz unbedingt ins Ziel bringen, von hinten näherte sich aber der nächste Konkurrent. Hölzl schaffte es aber souverän über die letzten Berge und erreichte den sensationellen zweiten Platz mit einer Zeit von 18:08 Stunden. Mit diesem Ergebnis konnte er den wohl grössten Erfolg seiner jungen Karriere feiern. 

Team unter den Top 5

Das Zweierteam hatte Großes vor und wollte in die Top Drei. Zielzeit war 16:50 Stunden. Doch die Konkurrenz war dieses Jahr so stark wie noch nie zuvor bei der Challenge und die 16:50h würden wohl nicht reichen. Gerhard Stumbauer und Peter Brandstetter wussten, dass sie die 20 bis 30 Minuten, die sie immer zu fahren haben, mit Vollgas fahren müssen, wenn sie eine Chance auf die Top 3 haben wollen. So war es dann auch. Die Beiden fuhren fast immer am Limit. Sie kämpften einen großen Teil des Rennens mit einem Team des CLR Sauwald. Bei dem langen Anstieg nach Neustift und in Rohrbach verloren sie etwas den Anschluss, da die Stärke der Beiden eher im flachen bzw im leicht welligen Gelände liegt. Das Team lag durchgehend auf Platz Vier bis Fünf.

Kurz vor Freistadt fanden sie den Anschluss wieder. In Freistadt hatte Brandstetter große Probleme mit seiner Verdauung und seinem Magen. Das Problem war zum Glück aber kurz nach Steyr behoben. Er fuhr danach seine stärkste Zeit im Rennen. Kurz vor dem Hengstpass konnte das Freistädter Team das Sauwald Team endgültig abschütteln und lag nur mehr drei Minuten hinter Rang Drei. Obwohl sich die Crew eine ganz spezielle Taktik einfallen lassen hat (Wechsel alle 5 bis 10 Minuten) haben die beiden „Berggämse“ am Hengstpass leider wieder Zeit verloren. In Altmünster (60 Kilometer vor dem Ziel) kam dann der ganz große Rückschlag. Die beiden kassierten eine 15 Minuten Zeitstrafe, somit war der Traum vom Podest ausgeträumt. Die sensationelle Crew konnte die beiden nochmals motivieren, um zumindest eine gute Zeit zu erreichen. Stumbauer und Brandstetter drückten trotzdem noch ordentlich aufs Pedal und finishten mit einer sensationellen Zeit von 16:11 Stundne. Diese Zeit hätte in den vergangenen Jahren immer zum überlegenen Sieg gereicht. Ohne Zeitstrafe wäre sich auch ein Podest ausgegangen, wie das Team später noch erfuhr. Trotz dieser Strafe gelang den Freistädtern ein sensationeller fünfter Platz. 


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