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FREISTADT/VÖCKLABRUCK. Die 7. Nationalen Special Olympics Sommerspiele finden vom 7. bis 12. Juni 2018 statt. 1500 Athleten und 600 Trainer werden erwartet. Sportbewerbe werden in 18 Sportarten an 15 Sportstätten ausgetragen. Tips ist Medienpartner dieses Großereignisses. Mit dabei sind unter anderem sechs Bocciaspieler aus dem Bezirk Freistadt.

  1 / 3   Sechs Lebenshilfe-Athleten aus Freistadt debütieren bei den Special Olympics Sommerspielen. Sie präsentieren mit ihren Betreuern stolz ihre Mannschaftkleidung, welche mit Hilfe von Sponsoren finanziert wurde.

Special Olympics ist die weltweit größte Organisation für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und bietet 4,5 Millionen Athleten in 175 Ländern sowohl Training als auch sportliche Wettkämpfe. Im Zweijahres-Rhythmus werden nationale Sommer- bzw. Winterspiele organisiert. Austragungsorte der 7. Nationalen Special Olympics Sommerspiele sind Vöcklabruck, Schörfling, Attersee, Vöcklamarkt und Pasching. Folgende Sportarten werden ausgetragen: Golf, MATP, Segeln, Radfahren, Fußball, Tennis, Schwimmen, Open Water Schwimmen, Tischtennis, Leichtathletik, Power Lifting, Basketball, Stocksport, Tanzen, Reiten, Bowling, Boccia und Judo.

Boccia-Team der Lebenshilfe Freistadt

In der Werkstätte Freistadt der Lebenshilfe OÖ trainieren sechs Bocciaspieler fleißig, denn die Sportler wollen bei den Nationalen Special Olympics Sommerspielen ihr Bestes geben. Die Bocciaspieler Jakob Kreindl (24, Unterweißenbach), Gisela Solberger (55, Waldburg), Josef Desl (59, Windhaag), Gerald Kalischek (31, Freistadt), Benjamin Pilz (27, Lasberg) und Manfred Rudelsdorfer (55, Freistadt) trainieren motiviert für Österreichs größte Sportveranstaltung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Begleitet werden die Athleten von Trainer Gottfried Alberndorfer und Fitnesstrainerin Gabi Lengauer.

Dabeisein ist alles

„Wir freuen uns zu zeigen, was wir können!“, so die Special Olympics Athleten aus Freistadt. Die Leidenschaft der Lebenshilfe-Klienten am Bocciaspiel ist seit jeher groß. Besonders ehrgeizig ist dabei Jakob Kreindl aus Unterweißenbach. „Seine Schwester ist als Leichtathletin bei den Special Olympics dabei, weshalb sich auch Jakob an den Wettkämpfen beteiligen wollte“, berichtet Trainer und Lebenshilfe-Betreuer Gottfried Alberndorfer, der selbst sehr sportlich ist und im Freistädter Pétanque-Verein spielt. Bewegung spielt auch eine Hauptrolle im Leben von Jakob Kreindl: „Ich mache Sport, weil er gesund ist, und ich bin stolz auf meinen Körper.“ Im Frühjahr 2017 entschied man sich bei der Lebenshilfe, eine Gruppe zu den Nationalen Special Olympics Sommerspielen zu entsenden. Die Nähe zu den Austragungsorten machte diese Entscheidung einfach. Die eingespielte Mannschaft trainiert seit Mai jeden Donnerstag auf der Bocciabahn oder bei Kälte im Turnsaal der Berufsschule.

Große Erwartungen

„Die Erwartungen unserer Sportler an sich selbst sind groß – ebenso wie ihr Potenzial. Daher drücken wir ihnen fest die Daumen“, sagt Julia Mitterlehner, Leiterin der Werkstätte Freistadt.Die Athleten aus dem Bezirk freuen sich auf viele Zuseher, die sie kräftig anfeuern. Der Zugang zu den Bewerben sowie zur Eröffnungs- und Abschlussfeier ist kostenlos.


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