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Virus machte Triathlet Martin Moucka bei Polizei-EM einen Strich durch die Rechnung

Mag. Susanne Überegger, 04.06.2018 08:40

FREISTADT. Nicht nach seinen Vorstellungen verlief die Polizeimeisterschaft im Triathlon (Olympische Distanz) in den Niederlanden für Martin Moucka aus Freistadt. Er wurde mit einer Zeit von 2:10:11 Stunden 40. von 83 Teilnehmern. Ausgerechnet am Tag vorm Bebwerb hatte sich Moucka ein Virus eingefangen und ging ordentlich angeschlagen an den Start, kämpfte mit sich letzter Kraft ins Ziel.

"Beim Laufen kämpfte ich gegen das Aufgeben. Ich wollte aber unbedingt noch ins Ziel kommen", finishte Martin Moucka als 40. von 83 Startern.

Martin Moucka durfte als einer von sechs Athleten aus ganz Österreich an den Start gehen. „Dies freute mich natürlich sehr, war es doch schon mein 4. Start bei einer EPM“, sagt der Polizist, der bei der API Neumarkt seinen Dienst versieht.

Der Wind als starker Gegner

„Wir reisten rechtzeitig an, um am Donnerstag die Strecke in Augenschein zu nehmen. Der Bewerb fand in Almere Poort statt. Es wurde in einer Bucht zu zwei Runden geschwommen. Das Radfahren fand auf einer total ebenen flachen Straße statt, einzig der Wind war ein sehr starker Gegner. Gelaufen wurde auf einer eigentlich kurzweiligen Strecke zu vier Runden. Leider erwischte mich ab Freitag ein Virus und ich war ordentlich angeschlagen“, berichtet der Freistädter.

Kampf gegen die Wellen

Am Samstag um 12 Uhr wurde gestartet. „War das Wasser beim Besichtigen noch ruhig und glatt, war es an diesem Tag sehr aufgewühlt und wellig. Die ersten 300 Meter waren gegen die Wellen zu schwimmen und ich hatte doch zu kämpfen einen Rythmus zu finden, der Virus machte das Atmen nicht leichter und so war ich doch froh nach der zweiten Runde aus dem Wasser zu kommen“, so Moucka.

„Auf der Radstrecke konnte ich so gar keinen Tritt finden. Konnte ich am Donnerstag noch ganz locker mit über 30 km/h gegen den Wind fahren, so kam es mir vor als müsste ich heute gegen Windmühlen kämpfen. Ich fuhr so schnell ich konnte und kam dennoch nicht von Stelle.Geschwächt und ohne Druck am Pedal kam ich nicht vom Fleck und musste mich von einigen bereits überholen lassen“, sagt der Triathlet.

Kurz vorm Aufgeben

„Mit einer Radzeit von über einer Stunde kam ich nun zum abschließenden Teil, dem Laufen. Nach kurzer Suche in der Wechselzone um meine Schuhe, lief ich los, doch bereits nach einigen hundert Metern, machte mir der Virus so richtig zu schaffen und ich kämpfte gegen das Aufgeben. Ich wollte einfach unbedingt noch ins Ziel kommen und so versuchte ich einfach irgendwie durchzulaufen. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich als 40. von 83 Startern finishen.“

Silber für das österreichische Team

„Leider verlief diese EPM nicht so wie ich es mir vorstellte. Hatte ich mich doch gut vorbereitet und war eigentlich gut in Form gewesen. Aber es passieren einfach Dinge die kann man nicht vorhersehen oder steuern und muss sie nehmen wie sie sind. Alles in allem aber war es trotzdem ein voller Erfolg. Konnte doch Österreich mit Christian Birngruber den Europameistertitel holen und Paul Ruttmann als Dritter finishen. Dank der hervorragenden Leistung der weiteren Teammitglieder holte Österreich in der Teamwertung Silber.“

„Ich blicke nach vorne. Die Saison hat erst begonnen“, freut sich Moucka schon auf die nächsten Bewerbe.

8.6.2018 Sprint der Polizei in Nö - st. Pölten / 17.06.2018 Garsten Triathlon / 23.6.2018 beim Steeltown Man am Pichlinger See


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