Dreckig, aber geil: 1. Freistädter City Dirt Run ein voller Erfolg
FREISTADT. Die Dirt Runner kamen nach dem Lauf fast ausnahmslos mit einem breiten Grinser im Gesicht vom Skihang runter, die Medaille um den Hals: „Es war nass, es war kalt, es war dreckig, es war geil! Nächstes Jahr wieder!“, so der einhellige Tenor der 208 Starter bei der Erstauflage des Freistädter City Dirt Runs. Tagessieger wurde Martin Karl mit dem Streckenrekord von 20:40 Minuten, bei den Damen siegte Lauf-Veteranin Irmi Kubicka in 24:44.

Der 1. Freistädter City Dirt Run, organisiert von Tripower Freistadt und dem Freistädter Skiliftverein, wurde in fünf Startwellen am Hauptplatz in Freistadt gestartet. Zwölf knifflige Hindernisse auf fünf Kilometern und den Skihang galt es bei nass-kaltem Wetter zu bewältigen.
Viel Spaß trotz der Strapazen
Beim „Reifen-Salat“ im Linzertor blieben die Sportler noch sauber, dann galt es, ein Rohr im matschigen Bachbett zu durchqueren, ein Hindernis aus Strohballen zu überwinden, durch Fenster zu schlüpfen und einen Weg durch eine Ruine zu suchen. Sauber wurden die Teilnehmer beim anschließenden Sprung in einen Teich, tropfnass ging es weiter zur Siloplane am Skihang, wo mit einer beherzten Rutschpartie rasch Meter gemacht werden konnten. So richtig dreckig wurde die Dirt Runner dann beim Robben im Schlamm, dabei ging es unter Baustellengittern und unter einem Bagger durch. Ein gatschiger Steilhang war noch zu bezwingen, bevor es über ein riesiges Strohballenhindernis ganz oben am Skihang ab ins Ziel ging. Trotz aller Strapazen hatten die Teilnehmer sichtlich Spaß.
Knappe Entscheidung
Am schnellsten war Martin Karl (TriPowerWimbergerHausFreistadt) mit dem Streckenrekord von 20:40 Minuten. Michael Kolmbauer wurde mit 21:18 Minuten Zweiter, Marco Pilat mit 22:03 Minuten Dritter.
Nur 18 Sekunden trennen die drei Siegerinnen: Bei den Damen gewann Irmi Kubicka mit einer Zeit von 24:44 Minuten vor Michaela Gradl (24:52) und Andrea Huemer (25:02).
„Es war ein toller Event, wir freuen uns schon auf die zweite Auflage im nächsten Jahr“, sind sich die Veranstalter einig.
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