35. Jänner-Rallye 2020 mit neuem Sponsor, neuem Zeitablauf und neuer Strecke

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Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 09.10.2019 10:20 Uhr

FREISTADT. Neuer Hauptsponsor der Jänner-Rallye ist Lkw Friends on the road.  Weiters gibt es Veränderungen im zeitlichen Ablauf, der Streckenführung und dem Reifenreglement. Ebenfalls neu: die weltweite TV-Verbreitung sowie die Wiedereinführung von Preisgeld.

Den Verantwortlichen der 35. Jänner-Rallye (3. bis 5. Jänner 2020) ist es gelungen, mit der Fachgruppe Güterbeförderung der WKO Oberösterreich, eine Vereinbarung zu treffen die es ermöglicht, diesen Rallyeklassiker wieder wirtschaftlich für den Veranstalter Jännerrallye Freistadt GmbH, gesichert durchzuführen. Die dabei festgelegten Inhalte betreffen vordergründig das Bild, dem Lkw in der Öffentlichkeit jenes Image zu geben, welches er tatsächlich verdient.

Rallye als Botschafter der Transporteure

Man will so einen positiven Einfluss auf die Wahrnehmung des LKW auf den Straßen bei der Bevölkerung erreichen. Damit wird Oberösterreichs größte Sportveranstaltung zum Jahresbeginn mit diesem Slogan zum Botschafter der österreichischen Transporteure. Der offiziellen Titel der Veranstaltung heißt daher 35. Internationale Lkw Friends on the Road Jännerrallye presented by LT1.

Erstmals Regional Rallye Cup

Die Rallye ist wieder der erste Lauf zur österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft 2020. Als zusätzlichen Anreiz gibt es 2020 für die Teilnehmer erstmals den Regional Rallye Cup, bestehend aus der Rallye Cesky Krumlov und der der Jännerrallye mit stark vergünstigtem Startgeld und separatem Preisgeld.

Zeitplan: Freitag, 3. Jänner 2020 bis Sonntag. 5. Jänner 2020

Es stehen 14 Sonderprüfungen mit insgesamt 165 Kilometern Länge auf dem Programm, wobei sieben verschiedene Prüfungen je zweimal befahren werden. Mit dieser Modifizierung der Streckenlänge wurde einem Wunsch der Teilnehmer (aus Kostengründen) bzw. einer Auflage der Austrian Motorsport Federation (AMF) entsprochen.

Fans fahren stressfrei zu den Sonderprüfungen

Auch für die Fans hat man den Besuch der Rallye zeitmäßig erleichtert. Man fährt nur mehr zwei Prüfungen hintereinander, damit kann man stressfrei jeden Tag drei Prüfungen bei Tageslicht besuchen. Am Samstag werden zwei Prüfungen bei Dunkelheit gefahren, am Sonntag die Powerstage mit Start um 16.30 Uhr.

 

Reifenlimit aus Kostengründen

Das Reifenlimit wurde geschaffen, um die Kosten für die Teilnehmer zu senken. Jeder Teilnehmer darf insgesamt 18 Reifen verwenden. Innerhalb dieser maximal 18 Pneus dürfen maximal 12 Stück schmale Spikes/Taki, maximal 12 Stück breite Winterreifen (mit oder ohne Spike) und maximal 12 Slicks (Mischung frei) gewählt werden. Kontrolliert wird bei jeder Serviceausfahrt und -einfahrt in einer eigenen „Reifenkontrollzone“. Die Zeit für die Reifenkontrolle ist im Zeitplan einkalkuliert, wobei sich die Teilnehmer keine Sorgen machen müssen, dass sie deswegen auf den Verbindungsetappen zu wenig Zeit hätten. Am Shakedown dürfen alle Reifen ohne Limit gefahren werden.

4000 Euro Preisgeld für den Sieger

Man wird ein Preisgeld von mehr als 10.000 Euro zur Verfügung stellen. Der Sieger in der Gesamtwertung kassiert  4.000 Euro, Platz 2 bringt 2.000 und der dritte Platz 1.000 Euro. Weiters erhalten die Teilnehmer mit 4WD-Fahrzeugen, ausgenommen World Rallye Cars/S2000 und R5, für den ersten Platz 1.000 Euro, für  Rang 2 500 Euro und Platz Drei 200 Euro. Aber auch alle 2WD Autos werden ohne Rücksicht auf Klassen inkludiert, dabei werden auch Historische und RGT prämiert, der Sieger erhält 1.000, der Zweite 500 und der Dritte 200 Euro.

Live-Übertragung und TV

Nach der heurigen Premiere hat sich der Veranstalter vorgenommen, den Livestream weiter auszubauen, daher wird es auch eine größere Produktion als bisher geben. In der Messehalle Freistadt wird es ein eigenes Studio geben, wobei Peter Bauregger für die Moderation verantwortlich zeichnet. Die Interviews im Ziel der Sonderprüfungen werden von Leo Geyer geführt. Natürlich wird es auch Onboard-Livebilder von den einzelnen Prüfungen geben. Zusätzlich werden Kameraleute an der Strecke das Geschehen einfangen. Die gesamte Rallye wird auf LAOLA1 und auf der App der 35. Internationalen Lkw Friends on the road Jännerrallye presented by LT1 übertragen.

LT1 TV wird Berichte vor und während der Rallye bringen. Der ORF TV strahlt am Sonntag am frühen Nachmittag, eine Woche nach der Rallye, einen 30-Minuten-Beitrag auf ORF1 im Drive-Motorsportmagazin aus.

TV- Bericht in 160 Ländern weltweit

Für die weltweite Verbreitung der Rallye wird es einen 30 Minuten langen Bericht auf allen Sendern von Motorvision TV zur Primetime am Freitag, 17. Jänner 2020 um 20,00 Uhr geben, dieser Bericht wird in 160 Ländern ausgestrahlt werden.

 

 

Der Zeitplan:

Donnerstag, 2. Jänner:

8 bis 11 Uhr: Roadbook Ausgabe

8 bis 18 Uhr: technische Abnahme

Freitag, 3. Jänner:

10 bis 15 Uhr: Shakedown

19 bis 22 Uhr: Ceremonienstart in der Messehalle in Freistadt in gestürzter Reihenfolge mit Teampräsentation

Samstag, 4. Jänner:

7 Uhr: Start in der Messehalle Freistadt, danach acht Sonderprüfungen

20 Uhr: Ende des 1. Tages, Messehalle Freistadt

Sonntag, 5. Jänner:

7.17 Uhr: Start in der Messehalle Freistadt, danach 6 Sonderprüfungen

17 Uhr:  Ende der Rallye, Messehalle Freistadt

19 Uhr: Siegerehrung in der Messehalle Freistadt

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