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Tischtennis: Geschwister Kases aus St. Oswald beide Staatsmeister im Einzel

Online Redaktion, 04.04.2022 12:17

ST. OSWALD/FREISTADT. Ein besonderer Coup gelang den Geschwistern André und Michelle Kases aus St. Oswald bei den U19 Tischtennis Staatsmeisterschaften in Baden bei Wien. Noch nie zuvor konnte ein Geschwisterpärchen im gleichen Jahr in der gleichen Altersgruppe beide Einzel-Titel gewinnen. 

Sieben Medaillen nahmen Michelle und André Kases insgesamt mit heim. (Foto: privat)
  1 / 3   Sieben Medaillen nahmen Michelle und André Kases insgesamt mit heim. (Foto: privat)

Michelle und André Kases waren die Helden der U19 Titelkämpfe. Beide mussten im Finalspiel in den Entscheidungssatz. Beide gewannen diesen mit 11:8. Der Erfolg des Geschwisterpaares, im gleichen Jahr in der gleichen Altersgruppe den Einzeltitel zu gewinnen, ist einmalig.

André konnte den Vorjahressieg wiederholen und den Titel verteidigen. „Ein nicht ganz einfaches Finalspiel. Hoch favorisiert es alles andere als leicht, den sein Gegner konnte frei aufspielen. Der ganze Druck lastete auf seinen Schultern. Nach einem etwas holprigen Start, behielt er schlussendlich die Oberhand und gewann mit 4:3. Bis zum Finale gab er keinen einzigen Satz ab“, berichtet der stolze Papa René Kases.

Weiteres gab es für André Gold im Doppel mit Marc Sagawe (NÖ) und als Draufgabe eine Bronze-Medaille im Doppel-Mix.

 Michelle zeigte ihr Kämpferherz

„Der Titel von Michelle zeigt einmal mehr welch unfassbare Kämpferin sie ist. Nach zweiwöchiger Covid-Erkrankung und nur drei Trainingseinheiten vor dem Turnier, wurden die Erwartungen mehr als übertroffen“, so Vater René Kases. Nach dem vollen Programm im Bundesländerbewerb, spielte die St. Oswalderin noch im Doppel und im Doppel-Mix.

„Ob die Kräfte dafür reichen werden, war eher unwahrscheinlich. In der ersten KO-Runde (Achtelfinale) der erste große Kampf. Mit einem 1:3 Satzrückstand stand Michelle schon vor dem aus. Doch sie drehte das Spiel gewann nach knapp einer Stunde Spielzeit mit 4:3. Im Viertelfinale und Halbfinale fand Michelle von Anfang an besser ins Spiel und konnte beide Spiele für sich entscheiden. Im Finale noch einmal die Kräfte mobilisieren, das war die Devise. Sichtlich angeschlagen von den Strapazen, musste die 17-Jährige all ihre Routine ausspielen, ließ sich zwischenzeitlich etwas mehr Zeit zwischen den Punkten, nütze die Handtuchpausen geschickt, um sich immer wieder kurze Erholungsphasen zu gönnen. Schlussendlich zwang die Favoritin aus St. Oswald ihre Gegnerin Fang Molei in den Entscheidungssatz und konnte mit letzten Kräften diesen gewinnen. Nach dem Siegespunkt konnte sie kaum glauben, was sie da geleistet hatte“, sagt der Vater.

Sieben Medaillen aus sieben Bewerben

Die Ausbeute von Michelle ist mit Gold im Einzel, Silber im Team, Bronze im Doppel und Doppel-Mix mehr als beachtlich. Die Geschwister Kases traten in sieben Bewerben an und nahmen auch sieben Medaillen mit nach Hause.


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