Zum dritten Mal über die Alpen
SCHÖNAU. Wer sein Fahrzeug liebt, der .... trägt es: Schon zum dritten Mal machte sich eine Biker-Gruppe aus der Mühlviertler Alm-Gemeinde auf den Weg über die Alpen an den Gardasee – eine harte, aber unvergessliche Tour.

Sechs Tage, 350 Kilometer Wegstrecke, mehr als 10.000 Höhenmeter und viele Stunden, in denen nicht in die Pedale getreten wurde, sondern die Fahrräder getragen werden mussten: Das sind die Eckpunkt der Tour Transalp, die eine Gruppe der Schönauer Biker unter der Leitung von Guide Gernot Klinger heuer wieder in Angriff nahmen.
Per Bus nach Matrei
Mit dem Bus ging es zunächst nach Matrei am Brenner. Von dort starteten die Radler über das Sandjoch nach Mareit, über die Schneebergscharte auf 2660 Meter Seehöhe nach Schenna, über den Gampenpass im Brenta Gebirge nach Revo und hinauf zur Übernachtung auf 2500 Metern ins Rifugio Stoppani. Über Madonna die Campiglio führte die Strecke weiter nach Tiarno die Sotto und am letzten Tag noch über den Tremalzo-Pass bis nach Riva del Garda am Gardasee.
Nur ein Patschen
„Eine unvergesslich schöne Panoramatour, freundliche Bewirtungen, hervorragende Stimmung – zugleich sechs harte Tage mit Sonnenschein und kleinen Stürzen“, resümiert Bernhard Aumayr die Fahrradreise. Nur ein einziges Mal galt es, einen platten Reifen zu reparieren. Den Abschluss feierten die Biker ordentlich mit einer Übernachtung in Riva. Dem Vernehmen nach wurden dabei schon wieder Pläne für die Transalp 2023 geschmiedet.


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