Rennrad-Elite brennt auf Mühlviertler Hügelwelt Classic
KÖNIGSWIESEN/UNTERWEISSENBACH. Zum dritten Mal geht im Raum Königswiesen/Unterweißenbach mit der Mühlviertler Hügelwelt Classic ein internationales Rad-Straßenrennen über die Bühne. Am Sonntag, 11. September, sind auch wieder Österreichs Top-Fahrer am Start. Veranstalter sind der Radfahrclub Velo KW und die Union Königswiesen.

Insgesamt werden am Sonntag vier Rennen ausgetragen. Neben dem Eliterennen, bei dem mehr als 100 Profi-Radrennfahrer erwartet werden, gibt es einen Damenbewerb, die Österreichische Meisterschaft der Amateure und das Masters. „Für das Publikum ist das vorletzte Rennen der Rad Liga 2022 des Österreichischen Radverbandes (ÖRV) die ideale Möglichkeit, Spitzenradsport hautnah zu erleben und gleichzeitig die Mühlviertler Hügelwelt selbst für das Radfahren zu entdecken“, sagt Harald Mayer, Präsident des ÖRV. Die Elitefahrer starten um 11:30 Uhr und absolvieren fünf kleine Runden zu je 2,9 Kilometer rund um Königswiesen und fünfmal einen 21.3 Kilometer langen Rundkurs, der auch nach Unterweißenbach führt. Am Start stehen alle heimischen Continental-Teams mit ihren Topfahrern sowie Spitzenfahrer aus dem Ausland. Die Preisgelder sind für Damen und Herren übrigens gleich hoch. Viel Zeit zum Taktieren bleibt auf der selektiven Strecke nicht: „Es geht gleich voll zur Sache, ich erwarte einen harten Schlagabtausch“, sagt Paul Resch, Präsident des OÖ. Radsportverbands.
Lust aufs Radfahren wecken
„Für unsere Region ist die Radsporveranstaltung die beste Gelegenheit, den Menschen Lust aufs Radfahren zu machen und gleichzeitig Spitzensport bei uns zu etablieren“, sagt Königswiesens Bürgermeister Roland Gaffl. Da die Organisation des Rennens sehr aufwändig ist, sei man heuer auf einen Tag zurückgegangen. „Ich sehe aber gute Möglichkeiten, das Rennen noch stärker auszubauen“, sagt Radsportpräsident Paul Resch. Für die Tourismusbranche ist die Mühlviertler Hügelwelt Classic die beste Gelegenheit, um das Thema Radfahren noch stärker ind er Region zu etablieren. „Mit der Rennradhügelwelt mit elf Touren, 900 Kilometern und 17.000 Höhenmetern haben wir unsere Bike-Kompetenz stark ausgebaut“, sagt Christian Naderer, Aufsichtsratsvorsitzender der Tourismusregion Mühlviertler Alm Freistadt. Neun Tourismusbetriebe haben sich ganz auf das Rennradthema spezialisiert. „Unsere Hügelwelt ist ideal, um Herausforderung und Training mit Genuss und Natur zu verbinden“, so Naderer.
Top-Fahrer brennen aufs Rennen
Die heimischen Top-Rennradfahrer brennen schon auf das Rennen am Sonntag. „Super, dass es im Herbst noch so einen schweren Klassiker gibt. Das Rennen ist bestens organisiert, ich hoffe, auch heuer wieder ganz oben am Stockerl zu stehen“; sagt Riccardo Zoidl (Team Vorarlberg), der die Mühlviertler Hügelwelt Classic bereits zweimal für sich entschieden hat. Auch Moran Vermeulen vom Team Felbermayr Simplon Wels will am Sonntag alles geben: „Es ist einer der schwersten Bewerbe der Saison, ich erwarte ein offenes und aggressives Rennen.“ Rainer Kepplinger (Team Hrinkow Advarics Cycleang) fühlt sich als Mühlviertler in der Region wohl: „Hier bin ich daheim, ich trainiere oft im Mühlviertel.“
Die Hot Spots des Rennens
Am besten verfolgen kann man das Renngeschehen auf dem Königswiesener Marktplatz, bei der Bergwertung und beim Sprint in Haid, in Unterweißenbach, wo die Fahrer beim Spar-Markt eine scharfe Kurve bergab bewältigen müssen, und beim Einsatzzentrum in Königswiesen, wo ebenfalls eine scharfe Kurve zu fahren ist.


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